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Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Agnostizismus

Philosophie

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Basiswissen


Als Agnostizismus bezeichnet man in der Philosophie eine erkenntnistheoretische Position, die eine sichere Erkenntnis über übersinnliche, metaphysischer Objekte grundsätzlich leugnet. [1] Der Begriff wurde im Jahr 1869 von dem englischen Biologen Thomas Huxley (1825 bis 1895) eingeführt [2] und bezog sich ursprünglich eng auf religiöse Fragen rund um das Christentum. Schnell wurde das Wort auch von anderen Denkern wie etwa Herbert Spencer [10] und verschiedenen Lexika [7] [8] [9] aufgegriffen.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Ob es einen Gott gibt oder nicht lässt sich nicht entscheiden: das heute gebräuchliche Wort für diese Position prägte der Engländer Thomas Huxley. © print by Lock & Whitfield ☛


Huxleys ursprüngliche Idee


Der englische Biologe und Naturphilosoph Thomas Huxley wuchs als junger Mann in die Zeit hinein, in der Darwins Evolutionstheorie das Weltbild des Christentums neuen Angriffen aussetzte. Schon seit spätestens dem 18. Jahrhundert waren die Erkenntnisse der (Natur)Wissenschaften in immer schärfer zugespitzten Gegensatz zu religiösen Grundwahrheiten in Stellung gebracht worden. Als Napoleon den Mathematiker Pierre Simon Laplace nach dessen Haltung zu Gott befragt habe, soll dieser geantwortet haben, dass er diese Hypothese (Gott) nicht nötig habe. [12]In diese Zeit harter intellektueller Auseinandersetzungen zwischen kirchlichen Lehrmeinungen und wissenschaftlicher Offenheit geriet Huxley. So etwas wie intellektuelle Vorsicht hielt ihn aber wohl davon ab, sich einem der widerstreitenden Lager zuzuordnen.


ZITAT:

Huxley, 1889: "Als ich zur geistigen Reife gelangt war und mich zu fragen begann, ob ich Atheist, Theist oder Pantheist sei; Materialist oder Idealist; Christ oder Freidenker, da stellte ich fest, dass ich umso weniger bereit war, eine Antwort zu geben, je mehr ich lernte und nachdachte. Schließlich kam ich zu dem Schluss, dass ich mit keiner dieser Bezeichnungen etwas gemein hatte – mit Ausnahme der letzten. Das Eine, worin sich die meisten dieser ehrenwerten Menschen einig waren, war zugleich das Eine, worin ich mich von ihnen unterschied. Sie waren vollkommen überzeugt, eine bestimmte ‚Gnosis‘ erlangt zu haben, das Problem der Existenz mehr oder weniger erfolgreich gelöst zu haben. Ich hingegen war vollkommen überzeugt, dies nicht getan zu haben, und hegte die starke Vermutung, dass das Problem unlösbar sei. Also dachte ich darüber nach und erfand die Bezeichnung ‚Agnostiker‘, die mir dafür angemessen erschien. Sie kam mir als treffender Gegensatz zum ‚Gnostiker‘ der Kirchengeschichte in den Sinn, der vorgab, so vieles über gerade jene Dinge zu wissen, über die ich unwissend war." [3]


Das Wort vom Agnostizismus wurde schnell populär. Schon bald stand es eher für eine grundlegende skeptische Haltung ganz allgemein, auch außerhalb kirchlicher Fragen. Agnostizismus ist also gerade keine Kenntnis von etwas, sondern eine methodisch gelebte Vorsicht im Sinne eines Sokrates, keine endgültigen Aussagen vorschnell treffen zu wollen.


ZITAT:

Huxley, 1889: "Agnostizismus ist in der Tat kein Glaubensbekenntnis, sondern eine Methode, deren Wesen in der konsequenten Anwendung eines einzigen Grundsatzes liegt. Dieser Grundsatz ist uralt; er ist so alt wie Sokrates, so alt wie jener Schriftsteller, der sagte: „Prüft alles, das Gute behaltet“; er bildet die Grundlage der Reformation, die lediglich den Grundsatz veranschaulichte, dass jeder Mensch in der Lage sein sollte, Rechenschaft über den Glauben abzulegen, den er in sich trägt. Positiv lässt sich dieser Grundsatz so formulieren: Folge in Fragen des Denkens deiner Vernunft so weit, wie sie dich trägt, ohne Rücksicht auf irgendwelche anderen Erwägungen. Negativ formuliert lautet er: Behaupte in Fragen des Denkens nicht, Schlussfolgerungen seien gewiss, wenn sie weder bewiesen noch beweisbar sind. Das verstehe ich unter dem agnostischen Glauben. Wer an ihm unversehrt und unverfälscht festhält, braucht sich nicht zu scheuen, dem Universum ins Angesicht zu blicken – was auch immer die Zukunft für ihn bereithalten mag." [4]


Freaks dulden
Ein konsequent gelebter Agnostizismus kann menschlich auf mindestens zwei Weisen anstrengend werden. So muss man zum Beispiel unkonventionellen Meinungen immer wieder erneut offen zuhören. Denn es könnten ja neuartige Argumente zu hören sein, die einem zum Umdenken bewegen sollen. Im Englischen kennt man dafür den passenden Ausdruck "To suffer a fool gladly", auf Deutsch etwa so viel wie Langmut gegenüber dem Narren zeigen. [13]


ZITAT:

Huxley, 1889: "Wenn du einem solchen Phönix [z. B. David Hume] begegnen und ihm sagen würdest, du hättest entdeckt, dass zwei und zwei fünf ergibt, würde er dich geduldig bitten, die Gründe für diese Überzeugung darzulegen, und seine Bereitschaft bekunden, dir zuzustimmen, sofern er diese Gründe überzeugend fände." [5]


Außenseiter sein
Der zweite menschliche Preis, den man für seinen Agnostizismus zu bezahlen hat ist die Gefahr gesellschaftlicher Vereinzelung. Huxley beschreibt sein Umfeld aus viktorianischer Zeit als voll mit Menschen mit festen Ansichten. Wer nun selbst keine festen Ansichten anzubieten habe, sondern stets auf seine Zweifel pocht, wird schnell zum Außenseiter.


ZITAT:

Huxley, 1889: "Dort [Metaphysical Society] waren sämtliche Spielarten philosophischer und theologischer Überzeugungen vertreten und wurden mit völliger Offenheit zum Ausdruck gebracht. Die meisten meiner Kollegen waren irgendwelche „-isten“; und so freundlich und wohlwollend sie auch sein mochten, ich, der Mann, der nicht einmal einen Fetzen eines Etiketts besaß, mit dem er sich hätte bedecken können, konnte mich gewisser unbehaglicher Gefühle nicht erwehren. Diese müssen wohl auch jenen Fuchs der Fabel beschlichen haben, der, nachdem er in der Falle seinen Schwanz eingebüßt hatte, zu seinen gewöhnlich langschwänzigen Artgenossen zurückkehrte." [6]


In der Fabel vom Fuchs ohne Schwanz des legendären antik-griechischen Dichters Aesop verliert der Fuchs in einer Falle seinen Schwanz. Um unter den anderen Füchsen dann nicht unangenehmen heraus zu stechen, soll Aesops Fuchs dann seinen Mitfüchsen gute Gründe (ist zu schwer) geliefert haben, dass sie ebenfalls ihren Schwanz abschneiden. Huxley nutzt das Bildnis aber nur bis an die Stelle, wo der Fuchs aus der Falle sein Unbehagen im Kreise seiner Artgenossen fühlt.

Verwandte Ideen


Descartes Cogito ergo sum


Der Mathematiker und Philosoph René Descartes (1595 bis 1650) versuchte für sein Denken einen absolut festen Urgrund zu finden. Das beste, was er dabei finden konnte - und mehr nicht - war die Erkenntnis, dass er denkt und dass er deshalb auch existieren müsse. Interessant ist was in dieser Aussage alles nicht enthalten ist. Siehe dazu 👉 Cogito ergo sum

Kants Ding an sich


Der Philosoph Immanuel Kant (1724 bis 1804) trennte die Welt in eine mundus sensibilis (Sinnenwelt) und eine mundus intelligibilis (Gedankenwelt). Was die Sinneseindrücke erzeugt ist uns dabei unzugänglich. Wenn wir den Eindruck haben, eine Tasse zu sehen, dann ist dies ein Objekt der Sinnenwelt. Die Tasse an sich werden wir niemals direkt wahrnehmen können. Über ihr Wesen, ihre Beschaffenheit werden wir für immer im Unklaren bleiben, eine klassisch agnostische Position. Siehe auch 👉 Ding an sich

Außenwelthypothese


Der Physiker Franz Serafin Exner (1849 bis 1925), ein Zeitgenosse Huxleys, spitzte die agnostische Vorsicht im Sinne der Physik auf die Frage zu, ob es denn überhaupt eine Welt aus Materie außerhalb unseres Bewusstseins geben könne. "Sinnestäuschungen", "Träume", "Halluzinationen" und "die Welt, den Irrsinnigen umgibt", so Exner, machen uns deutlich, dass die Realität der Außenwelt "keine Selbstverständlichkeit" ist. [14] Siehe dazu mehr unter 👉 Außenwelthypothese

Die Sieben Welträtsel


Der Mediziner du Bois-Reymond formulierte um 1880, also genau zur Zeit von Huxleys Auseinandersetzung mit ähnlichen Themen, sieben metaphysische Fragen, von denen er glaubte, dass weder die Natur- noch sonst eine Wissenschaft jemals darauf wird eine Antwort gegeben können. Siehe dazu unter 👉 Die Sieben Welträtsel

Empirische Äquivalenz


Grenzen der Empirie
Es gibt keinen denkbaren Versuch, mit dem man abschließend und mit hundertprozentiger Sicherheit darüber entscheiden könnte, ob der Zeitpunkt des Zerfalls eines konkreten Atoms ganz zufällig und ohne tieferen Grund als objektiver Zufall akausal geschah, oder ob es eine uns vielleicht verborgene Ursache dafür gab, die wir einfach nicht kenne (subjektiver Zufall). Genauso so wenig können wir einen Versuch durchführen, ob sich die Erdkugel tatsächlich ein klitzekleines Stückchen bewegt, wenn wir einen Stein aus einem Meter Höhe auf sie fallen lassen. Den Gesetzen der klassischen Mechanik, speziell dem Satz von der Erhaltung des Impulses zufolge, müsste sie das tun. Aber die Bewegung der Erde wäre so unermesslich klein, dass sie unerkennbar hinter tausenden von anderen Effekten verborgen bleibt. Ob die Impulserhaltung also auch für einen kleinen Stein in Wechselwirkung mit der Erde gilt, kann durch Versuche nicht entschieden werden. Die Theorien "Ja" und "Nein" können empirisch nicht unterschieden werden. Siehe dazu auch 👉 empirische Äquivalenz

Intelligibilität


Die Frage, was an der Welt überhaupt verstehbar ist und ob es grundsätzlich für immer unverständliche Bereiche geben wird, wird in der Philosophie diskutiert unter dem Stichwort 👉 Intelligibilität

Modelldenken


Modell nur praktisches Denkbilder, mehr nicht! Seinen vielleicht produktivsten Ausdruck findet die Vorsicht agnostischer Haltungen in dem heute üblichen (natur)wissenschaftlichen Modelldenken. Naturwissenschaftler oberhalb eines naiven Materialismus sind sich meist sehr bewusst, dass all ihre Vorstellungen von der Wirklichkeit (Atome, Elektronenbahn, Dunkle Energie, Äther, Vakuum etc.) letzten Endes nur praktische Denkmodelle gibt. Ob und inwiefern sie mit der Wirklichkeit übereinstimmen bleibt auf eine gesunde Weise offen. Wenn neue Versuchsergebnisse gegen ein altes Modell sprechen, wird es aufgegeben. Entscheidend ist im Zweifelsfall nicht ein Dogma (Es gibt Materie! Licht besteht aus Wellen
) sondern ein Experimentum crucis. Siehe auch 👉 Modell (Wissenschaft)

Persönliche Einschätzung


 Portrait von Gunter Heim

Fußnoten


  • [1] Zur Definition: Agnostizismus kennzeichnet Positionen "die die Möglichkeit übersinnlicher, metaempirischer Erkenntnis leugnen". In: Metzler Philosophie Lexikon. Herausgegeben von Peter Prechtl und Franz-Peter Burkard. 2. überarbeitete Auflage. Stuttgart, Weimar, 1999. ISBN: 3-476-01679-X. Seite 11.
  • [2] Zur Wortbildung durch Thomas Huxley: "Agnostic" was coined in 1869 as an antithesis to "gnostic," one who knows the meaning of mysteries such as God. It seems to have first appeared in print in a May 29, 1869 Spectator note ("The Theological Statute at Oxford"). In: The Huxley File. “The Invention of ‘Agnostic’.” Clark University. Online: URL: https://aleph0.clarku.edu/huxley/guide13.html
  • [3] Thomas Huxley: "When I reached intellectual maturity and began to ask myself whether I was an atheist, a theist, or a pantheist; a materialist or an idealist; a Christian or a freethinker—I found that the more I learned and reflected, the less ready was the answer; until, at last, I came to the conclusion that I had neither art nor part with any of these denominations, except the last. The one thing in which most of these good people were agreed was the one thing in which I differed from them. They were quite sure they had attained a certain "gnosis"—had, more or less successfully, solved the problem of existence; while I was quite sure I had not, and had a pretty strong conviction that the problem was insoluble. [kkk] So I took thought, and invented what I conceived to be the appropriate title of "agnostic." It came into my head as suggestively antithetic to the 'gnostic' of Church history, who professed to know so much about the very things of which I was ignorant". In: Thomas Henry Huxley: Agnosticism. Popular Science Monthly Volume 34 April 1889. Online: https://en.wikisource.org/wiki/Popular_Science_Monthly/Volume_34/April_1889/Agnosticism
  • [4] Thomas Huxley: "Agnosticism, in fact, is not a creed, but a method, the essence of which lies in the rigorous application of a single principle. That principle is of great antiquity; it is as old as Socrates; as old as the writer who said, "Try all things, hold fast by that which is good"; it is the foundation of the Reformation, which simply illustrated the axiom that every man should be able to give a reason for the faith that is in him [kkk] Positively the principle may be expressed: In matters of the intellect, follow your reason as far as it will take you, without regard to any other consideration. And negatively: In matters of the intellect, do not pretend that conclusions are certain which are not demonstrated or demonstrable. That I take to be the agnostic faith, which if a man keep whole and undefiled, he shall not be ashamed to look the universe in the face, whatever the future may have in store for him." In: Thomas Henry Huxley: Agnosticism. Popular Science Monthly Volume 34 April 1889. Online: https://en.wikisource.org/wiki/Popular_Science_Monthly/Volume_34/April_1889/Agnosticism
  • [5] Huxleys 2+2=5: "if you were to meet with such a phœnix and to tell him that you had discovered that two and two make five, he would patiently ask you to state your reasons for that conviction, and express his readiness to agree with you if he found them satisfactory." In: Thomas Henry Huxley: Agnosticism. Popular Science Monthly Volume 34 April 1889. Online: https://en.wikisource.org/wiki/Popular_Science_Monthly/Volume_34/April_1889/Agnosticism
  • [6] Huxley bemüht Aesops Fabel vom Fuchs ohne Schwanz: "Every variety of philosophical and theological opinion was represented there, and expressed itself with entire openness; most of my colleagues were -ists of one sort or another; and, however kind and friendly they might be, I, the man without a rag of a label to cover himself with, could not fail to have some of the uneasy feelings which must have beset the historical fox when, after leaving the trap in which his tail remained, he presented himself to his normally elongated companions." In: Thomas Henry Huxley: Agnosticism. Popular Science Monthly Volume 34 April 1889. Online: https://en.wikisource.org/wiki/Popular_Science_Monthly/Volume_34/April_1889/Agnosticism
  • [7] Lexikon, 1905: "Agnostizismus (griech.), eine besonders von Huxley und Herbert Spencer ausgebildete, mit dem transzendentalen Idealismus (Neukantianismus) verwandte Richtung der neuern englischen Philosophie, die sich nur mit dem für unsern Verstand sicher Erkennbaren, d.h. dem Endlichen, in der Erfahrung Gegebenen, beschäftigt, dagegen das Nichterkennbare, z. B. den letzten Grund der Dinge, Dasein und Wesen Gottes etc., von der philosophischen Betrachtung grundsätzlich ausschließt. Der A. unterscheidet sich daher vom Atheismus dadurch, daß er die Gottheit nicht leugnet, sondern nur bekennt, nichts darüber wissen zu können. Agnostiker, die Anhänger dieser Richtung." Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 174. Online: http://www.zeno.org/nid/20006200249
  • [8] Lexikon, 1907: "Agnostiker (engl. agnostic) heißt seit Huxley (1825-1895) derjenige, welcher über die letzten Gründe alles Seins nichts zu wissen wünscht oder nichts behauptet, also alle transscendentalen Fragen ablehnt. Huxley, H. Spencer und Ch. Darwin z. B. bezeichneten sich so. Vgl. Grosse, H. Spencers Lehre von dem Unerkennbaren 1890. Auch Du Bois-Reymonds Standpunkt metaphysischen Fragen gegenüber, der durch die Worte »Ignoramus, Ignorabimus« ausgedrückt ist, ist der des Agnostizismus (»Über die Grenzen der Naturerkenntnis« 1872. Die sieben Welträtsel 1882)." In: Kirchner, Friedrich / Michaëlis, Carl: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe. Leipzig 1907, S. 28. Online: http://www.zeno.org/nid/20003576655
  • [9] Lexikon, 1911: "Agnostizismus (grch.), religionsphilos. Richtung, die das Wesen Gottes als für menschliche Erkenntnis unzugänglich ansieht. Agnostĭker, Anhänger des A." In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 22-23. Online: http://www.zeno.org/nid/20000888516
  • [10] Herbert Spencer: First Principles. London: Williams and Norgate. 1862.
  • [11] Dass Laplace gegenüber Napoleon Gott als überflüssige Hypothese dargestellt haben, findet sich zum Beispiel in: Paul Painlevé: Les conceptions modernes de la matière et la science classique. Discours prononcé à Londres, le 15 novembre 1927 devant la « Royal Institution of Great Britain. Eine kurze Zusammenfassung des Vortrages wurde 1927 in Nature veröffentlicht: [News and Views]. Nature 120, 777–781 (1927). Für eine volle Textversion siehe auch 👉 Materie und klassische Physik (Vortrag)
  • [12] Lutherbibel, 2.Korinther 11,19: "Denn ihr ertragt gerne die Narren, ihr, die ihr klug seid!"
  • [13] Die Wissenschaft schweigt über Gott: "Science cannot tell whether the world-spirit is good or evil". In: Arthur Stanley Eddington: The Nature of the Physical World. MacMillan, 1928 (Gifford Lectures).
  • [14] Exner zur Außenwelt als Hypothese: "Der Mensch findet sich in einem Gegensatz zur Außenwelt, in erter Linie zur Welt der Materie, und es entteht die Frage, ob denn dieser Außenwelt auch eine Realität zukommt." In: Franz Serafin Exner: Vorlesungen über die physikalischen Grundlagen der Naturwissenschaften. Deuticke, Wien 1919, OBV. Dort in der "37. Vorlesung. Realität der Außenwelt. Summe der Materie in der Welt. Atomistik." Seite 281. Siehe auch 👉 Außenwelthypothese

Siehe auch

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