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Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Wissenschaftskommunikation

Des Geheimnisvollen

© 2026




Grundidee


Als Wissenschaftskommunikation bezeichnet man jede zielgerichtete Mitteilung von Vorgängen oder Erkenntnissen innerhalb des Wissenschaftsbetriebs oder an die Öffentlichkeit außerhalb der Wissenschaft. Zu dem Thema gibt es gute Bücher. [1] [2] In diesem Artikel geht es um eine bisher wenig beachtete Variante, nämlich die gezielte Herbeiführung tiefer Erlebnisse des Geheimnisvollen, eines Faszinosums oder tieferen Sinnerlebnisses und wie man so etwas für ein Deep Learning, etwa in einer Lernwerkstatt, planvoll nutzen könnte.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Wissenschaftskommunikation ist nicht neu: Links erklärt ein namenloser Naturphilosoph unser Sonnensystem, rechts der Physiker Michael Faraday interessante Effekte. © Joseph Wright of Derby (1734 bis 1796) Alexander Blaikley (1816 - 1903) ☛


Formate von Wissenschaftskommunikation


Die Möglichkeiten, Wissenschaft zu vermitteln, sind praktisch unendlich. Betrachen wir zunächst einige Beispiele, wie Wissenschaft vermittelt werden kann. Wir beschränken uns dabei auf die Außendarstellung der Wissenschaft, also die Kommunikation an Personen die üblicherweise außerhalb einer bestimmten Fachdisziplin stehen. Einige der Formate dürften jedem bekannt sein. Aber manche dürften auch überraschen:

Betriebsführungen | Boys' Day | Citizen Science | Exkursionen | Fortbildungen | Freilichtmuseen | Gasthörer (an Unis) | Girls' Day | Hack Day | Hochschulen | Jugend Forscht | Kinderunis | Lange Nächte der Wissenschaft | Lehrpfade | Lernatelier | Lernwerkstätten | Lunch Lectures | MS Wissenschaft | Museen | Physik Olympiade | Planetenwege | Populärwissenschaftliche Bücher | Schulen | Schülerlabore | Science Blogs | Science Cafe | Science Centre | Schülerlabore | Science Slam | SETI@Home | Tage der Offenen Tür | Videos | Volksternwarten | Waldpädagogik | Weihnachtsvorlesungen | Wissenschaftscamp | Wissenschaftscomics | Wissenschaftsjournalismus | Wissenschaftskabarett | Wissenschafts-Puppentheater | Wissenschaftsshow | Zeitschriften

Völlig neu war mir etwa, dass so etwas wie ein Wissenschafts-Puppentheater oder Science Cafes gibt. Die Formate, die für die Betrachtungen in diesem Artikel besonders interessieren sind jene, die ein Deep Learning über eine längere Zeit und eine ganz besondere Art von tiefgehenden Aha-Erlebnissen fördern.

Deep Learning als Ziel


½mv²
Als Deep Learning bezeichnet man eine Art des Lernen, bei dem tiefe Prinzipien und weitgreifende Zusammenhänge dauerhaft erkannt und verstanden werden. Wer mit den Termen m·v und ½·m·v² den Impuls und die kinetische Energie eines bewegten Körpers berechnen kann, hat handwerkliches Können. Wer den subtilen Unterschied zwischen Impuls und kinetischer Energie in verschiedensten Sachaufgaben immer sicher anwenden kann, muss ein tieferes Prinzip der Physik verinnerlicht haben. Dass es dabei nicht um Kinkerlitzchen geht zeigt die jahrtausende lange, streckenweise quälend langsame Entstehung des heutigen Begriffes des Impulses und er kinetischen Energie. [3] Aber nicht nur tiefere Prinzipien sondern auch größere Zusammenhänge sind uns wichtig. Während der Impuls zum Beispiel eine sogenannte Erhaltungsgröße ist, gilt das für die kinetische Energie nicht. Warum nicht? Und eine warum führen die physikalischen Gesetze des Stoßes zu einer Zunahme der Unordnung in der Welt, der sogenannten Entropie? Mit dem Wort Entropie ist man dann nur noch einen oder zwei kurze Gedankensprünge entfernt von Themen wie dem Schicksal des Kosmos, dem Pfeil der Zeit, dem echten Zufall oder dem Freien Willen. [6] Ein echtes Deep Learning denkt solche Bezüge mit. Aus isolierten Stückchen Wissen oder kurzen Effekten der Belustigung wird dann ein stabiles Geflecht an eng verflochtenen Gedanken und Emotionen:

  • Prinzipien verstehen
  • Zusammenhang erkennen
  • Sinn erleben

Sinn
Auf den dritten Punkt, das Gefühl von Sinnhaftigkeit, will ich jetzt noch kurz eingehen. In einer eher banalen Bedeutung heißt Sinn nicht mehr als Zweck oder praktischer Nutzen: "was ist der Sinn der Trigonometrie?" Und als Antwort: "dass man zum Beispiel eine Landschaft vermessen kann". Tatsächlich sind viele Schüler mit solchen Antworten zufrieden. Wenn sie einen praktischen Nutzen aus dem "echten Leben" etwa für die den Satz des Pythagoras oder die Integralrechnung genannt bekommen, steigt ihre Motivation für das entsprechende Thema direkt an. [5] Eine viel schwieriger zu fassende Bedeutung hat das Wort Sinn aber wenn wir damit nach dem Zweck unseres eigenen Seins in der Welt oder sogar nach dem Zweck der Welt als Ganzem fragen. Diese zweite Bedeutung von Sinn liegt oft schon nahe am Religiösen, am Metaphysischen und in jedem Fall am eigentlich Philosphischen. Darum soll es im nächsten Abschnitt gehen.

Deep Meaning als Motivation


Bleiben wir also bei der Bedeutung von Sinn, die nicht den praktischen Nutzen sondern das Erlebnis eines fast metaphysischen Größeren Ganzen meint. Hier verwebt sich der Sinnbegriff oft schnell mit nahezu religiösen Gefühlszuständen, kosmischen Anwandlungen oder bloßen Ahnungen von etwas schauderhaft Unbegreiflichem. Die entsprechenden Gefühle sind oft so flüchtig wie ein Deja-vu und so individuell und unvermittelbar wie die andersweltiche Erlebniswelt echter Träume. Viele spirituelle, religiöse und meditative Rituale und Praktiken zielen darauf, uns empfänglich für kurze Momente solchen Erlebens zu machen. Platon empfahl für das Erkennen seiner metaphysischen Ideen eine Praxis des Lernens, gab dafür jedoch keine Erfolgsgarantie. Und es ist genau diese tiefste und zugleich auch subtilste Form von Aha-Erlebnissen, für das ich Techniken einer Wissenschaftskommunikation suche.

Beispiele


Es folgen nun einige Beispiele zum emotionalen Erlebnissen eines metaphysischen Sinns aus unserer Lernwerstatt. Mein Eindruck aus der Erinnerung ist, dass sich das Gefühl bevorzug bei Kindern und Jugendlichen einstellte, die sich selbst als philosophisch interessiert bezeichneten, gerne grübelten und recht gut auf C. G. Jungs ursprüngliche Beschreibung des eher introvertiert geneigten Menschentyps passten.

a²+b²=c²


Mit einem philosophisch veranlagter Schüler der Klasse 9 hatte ich über mehrere Stunden hinweg den Satz des Pythagoras behandelt. Wir vermaßen zig rechtwinklige Dreiecke und immer ging der Satz einigermaßen gut auf. Auf einmal sagte der Schüler von sich aus, dass ihm gerade ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen sei: woher wissen die Dreiecke, wie sie aufgebaut sein müssten, dass der Satz aufgeht? Der Schüler hat ein oder zwei Jahre später erneut von dem Gefühl berichtet, als wir irgendeine einfache Formel der Physik studierten und er erneut bemerkte, wie sich "die Wirklichkeit" an die Formeln hält. Siehe auch 👉 Satz des Pythagoras

Dunkellicht


Kann man Licht auch im Dunkeln sehen? Die Tatsache, dass man Licht an sich erst einmal nicht sehen kann, verblüfft so gut wie alle Schüler. Und bei vielen stellt sich dann auch ein ehrliches Aha-Erlebnis bis Schauergefühl ein. Man muss den Effekt aber richtig vorbereiten, framen sozusagen. Dabei ist es noch nicht einmal nötig, den Versuch auch wirklich durchzuführen. Schon das reine Gedankenexperiment kann eine sichtbar starke und auch emotionale Verwunderung hervorrufen. Hier ist der Gedanke: man ist irgendwo im dunklen Weltraum. Direkt vor der eigenen Nase, vielleicht einen halben Meter vor ihr, geht ein Strahl intensivten weißen Lichts vorbei, etwa von einem hellen Strahler. Man würde nichts von diesem Licht sehen. Obwohl es direkt vor den eigenen Augen nur so von Lichtteilchen, den Photonen, wimmeln müsste, bleibt der Weltraum tiefschwarz und völlig durchsichtig. Tatsächlich kann man den Effekt mit einfachsen Mitteln auch im Freien nachstellen. Siehe dazu 👉 Tarnkappenlicht (Versuch)

200 Würfel


Ein Standardversuch der Lernwerkstatt ist der Wurf von 200 Spielwürfeln gleichzeitig. Aufgabe ist es dabei, im Voraus die Anzahl von Sechsen anzusagen, die gleich kommen. Ich "inszeniere" den Versuch oft so, dass die Würfel mit einer Schale auf einen großen leeren Tisch geworfen werden, der Raum abgedunkelt und der Tisch warm beleuchtet ist. Ich baue oft lange Pausen ein und wiederhole die Würfe oft, vor allem, um die Zeit in die Länge zu ziehen. Mit wenigen suggestiven Worten provoziert, bestätigen mir dann einige (nicht wenige) Schüler, dass sie es durchaus als "gruselig" bezeichnen würden, dass die Würfel sich einigermaßen gut an die Regel halten, dass etwa ein Sechstel der 200 Würfel eine Sechs zeigt. Siehe auch 👉 200-Würfel-Versuch

Schattenzauber


Mit einem billigen Lasergerät und einem dünnen Nagel kann man einfach ein Interferenzmuster an die Wand zaubern. Führe ich den Versuch, etwa in der Oberstufe, ohne weitere Einleitung begleitend zum aktuellen Schulgeschehen vor, kann ich den Schülern nicht wirklich eine emotionale Ergriffenheit entlocken. Was soll an dem hell-dunkel-Muster an der Wand auch schon so verblüffend sein. Ganz anders ist die Reaktion, wenn ich den Versuch als Abschluss einer etwa einstündigen dramatischen Anbahnung vorführe. Ich gehe mit den Schülern dann erst ausführlich mit Versuchen die Logik der Strahlenoptik durch. Ein abgedunkelter Raum ist dabei Standard. Wir vergewissern uns, dass mittig hinter einem angestrahlten Objekt immer der dunkelste Bereich des Schattens liegt. Dieser Kernschatten oder Umbra stellt sich immer ein, wenn das schattenwerfende Objekt nicht allzu dünn ist. Variationen mit eine oder zwei Objekten sowie vor allem mit mit mehreren Lichtquellen können eine ganze Stunde ausfüllen. Dabei geht es immer darum, für eine bestimmte Anordnung millimetergenau die genaue Form und Größe des Schattens vorherzusagen. Wir haben uns auf eine solche Weise ganz davon überzeugt, dass sich Licht strahlenartig zu verhalten scheint. Dann zeige ich den Aufbau mit dem Laser und dem dünnen Nagel zwischen ihm und der Wand. Die Schüler wieder mit Hilfe der - völlig selbstverständlichen - Strahlenoptik das Schattenbild an der Wand vorhersagen. Wenn man dann den Laser einschaltet und an der Wand erscheint das helle Streifenmuster ist die Verwunderung groß. Und vor allem: dort wo der dunkelste Schatten sein sollte, erscheint die Wand jetzt am hellsten. Die Verwunderung für dieses Phänomen geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Die Verblüffung und das Wundern und Staunen der Alten nachzustellen ist das Ziel dieses Versuches. Siehe dazu auch 👉 Newtons Lichtbeugung

Typsache


Der große amerikanische Pädagoge John Dewey (1859 bis 1952) hob in seinen Büchern immer wieder hervor, dass man die bereits vorhandenen, inneren Interessen der Kinder finden und ansprechen müsse.


ZITAT:

John Dewey, 1913: "die Frage ist die einer inneren Verbindung als eine Antrieb für Aufmerksamkeit. Das neue Material muss so dargeboten werden, dass das Kind seine Bedeutung, seine Querbezüge, seinen Wert in Verbindung damit sieht, was es (das Kind) schon als bedeutsam empfindet." [9]


Kurzum: es geht um das individuell Gefühl von Sinn. Für eher introvertiert, denkerisch, theoretisch und philosophisch veranlagte Kinder und Jugendliche kommt es dabei nicht so sehr auf sinnliche Effekte an. Es muss nicht knallen, stinken, funkeln oder wirbeln. Es gibt eine Art von Gedanken und eine Art sie zu vermitteln, die bei empfänglichen Menschen Momente des Zaubers und Gefühle des Numinösen bis hin zum Schauer oder Grusel erzeugen können. Vielleicht nicht so mächtig, aber doch einem Gotteserlebnis ähnlich geben diese Momente das Gefühl, das man Teil einer sehr viel größeren Ganzen ist. Die Magnetwirkung dieses Gefühls ist dann eine dauerhafte Quelle der Motivation, tiefer in die Welt des Wissens einzutauchen. Für eher intrinsisch veranlagte Typen sind solche Momente vielleicht eine sehr viel stärkerer Antrieb für Lernen als alle Noten-, Geld- oder Statusversprechen, die den eher extrinsisch und extravertierten Typen so sehr faszinieren können. Typologien oder Typenlehren teilen Menschen in mehr oder minder enge Schubladen ein. Das ist in der Psychologie war nicht unumstritten. Aber die Praxis meiner Arbeit in der Lernwerkstatt zeigt mir immer wieder, dass viele Schüler oft beständig nahe an einem von zwei Polen liegen. Diese Polarität wurde mit verschiedensten Worten ausgedrückt. Die Wortpaare haben für mich dabei aber einen großen Bereich der Überlappung, eine große gemeinsame Schnittmenge:

  • Extraversion und Introversion
  • Extrinsisch und intrinsisch motivierbar
  • Diesseitiger und jenseitiger Typ
  • Praktischer [8] oder theoretischer Typ
  • Macher oder Denker

Ganz sicher gibt es sehr viel mehr Dimensionen menschlicher Personalität. Die aktuelle Psychologie spricht von den Big Five. Und vielleicht wandern einzelne Menschen über ihr Leben hinweg auch zwischen den Polen hin und her. Persönlichkeit wird von einigen Forschern als nicht unbedingt starr gesehen. Andere können vielleicht sogar innerhalb eines Tages von Pol zu Pol springen. Aber festhalten kann man sicherlich, dass es für viele Menschen Momente gibt, in denen sie mehr der einen als der anderen Seite zuneigen. Hier geht es um die Momente, in denen jemand empfänglich ist für die Gefühle eines kosmischen, metaphysischen, religiösen, ganzheitlichen oder überirdischen Sinngefühls, eines magisch Geheimnisvollen als Quelle für ein emotional erfahrbares Deep Meaning.

Das Geheimnisvolle als Motivation


Wer kennt nicht das Gefühl in einer hektischen lärmumtösten Großstadt in die Stille einer altehrwürdigen Kathedrale einzutreten? Wer es nicht kennt, dem seien die wenigen hundert Meter vom urbanen Moloch Kölns in das Innere des Kölner Doms empfohlen. Plötzlich wird es leise, jeder Tritt verliert sich als leiser Hall in der Weite des Gebäudes. Ruhig leuchten überall Kerzen im überdirdischen Licht der Glasfenster. Die Menschen haben ihre Hüte abgenommen und ihr Schritt verlangsamt. Es wird geflüstert statt gesprochen. Steinerne Heilige auf Säulen zeugen von längst vergangenen Jahrhunderten. Wer in solchen Momenten nicht einen Hauch des Heiligen verspürt, hat auf diesen Wellenlängen wahrscheinlich auch keinen Empfang.


Dieses Bild ist für das Verständnis des Textes nicht wichtig. Das Bild wird im Text nicht erwähnt.
Dieses Bild des englischen Malers Joseph Wright of Derby (1734 bis 1797) zeigt meisterhaft, wie man das Zauberhafte an der Wissenschaft inszenieren kann: ein dunkler Raum, eine schwache isolierte Lichtquelle, eine Gemeinschaft ruhiger Menschen und als funkelnder Diamant in dieser Krone das eigentliche Objekt des Interesses, hier ein Modell unseres Sonnensystems, ein sogenannter Orrery.

Entrückung
Der englische Schriftsteller Aldous Huxley veröffentlichte im Jahr 1954 ein kleines Buch mit dem Titel Die Pforten der Wahrnehmung. Eingebettet in philosophische Überlegungen schilderte er dort seine Erfahrungen mit der Droge Mescalin. Die Wirkung diese Droge sei es, die Pforten zu einer gänzlich anderen Welt der Wahrnehmung zu öffnen. Es sei die Welt der Visionen, der religiösen Gefühle, einer Entrückung vom Alltag in eine Anderswelt (otherworld). Und in dieser Welt des Zaubers finden auch starke Sinngefühle statt. Um in diese andere Welt zu gelangen, so Huxley, hätten Menschen weltweit und seit Urzeiten eine Fülle Techniken entwickelt. Manchmal seien es auch ganz einfach nur bestimmte Gegenstände oder Sinneserlebnisse, die in die andere Welt hinüberführen. Im englischen Original bezeichnete Huxlex diese Techniken und Gegenstände als "transporting" was sich in etwa mit entrückend oder hinüberführend übersetzen lässt. Eine Liste der Methoden zur Entrückung lässt schnell erkennen, dass diese auch in unserem Kulturkeis und auch heute an vielen Orten anzutreffen sind:

  • Rhytmische, monotone Gesänge
  • Atemtechniken hin zur Ruhe
  • Meditative Ausschaltung der Gedanken
  • Schlafentzug, Übernächtigung
  • Hunger, Krankheit, Fasten
  • Stille, Abgeschiedenheit
  • Dunkle Räume, fahles Licht
  • Funkelnde Edelsteine
  • Seltene, edle Gerüche
  • Hypnagogie

Weg vom Alltag
Wer hier nicht die typische Ausstattung von Kirchen und anderen heiligen Orten sowie die typischen Grundmuster religiöser Lebensweisen erkennt, hat in seinem bisherigen Leben einige vielleicht sehr bereichernde Erfahrung noch versäumt. Man denke bei der Liste an das Innere von Kathedralen, die steinzeitlichen Kulthöhlen mit ihren Zeichnungen, entlegene Naturheiligtümer wie Moorlandschaften oder weite einsame Landschaften, man denke an Weihrauch und Räucherstäbchen, an die leiernden Gesäche tibetanischer oder mittelalterlicher Mönche, an die erschöpfenden Rhythmus-Tänze vieler Naturvölker, an die kindliche Faszination für Glitzersteine, an das mystische Gefühl im tiefen Wald in einer stillen Mondnacht. Auch kurz vor dem Einschlafen, im Moment der Hypnagogie oder nach längeren Zeiten ohne Schlaf und bei stimmten Krankheiten fühlt man sich oft wie in einer anderen Welt, sieht dort Wesen oder Muster, die nicht dem bekannten Alltag zu entstammen scheinen. Von dieser Anderswelt scheint eine so große Anziehungskraft auszugehen, dass ein großer Teil der Menschheit viel Aufwand treibt, um sich vom Alltag weg gelegentlich nach dort hintransportieren zu lassen. In einem Buch zur Wissenschaftskommunikation fand ich ein dazu passendes Zitat. Es geht um die Methode des Story-tellings. Und dabei wiederum, was eine gute Geschichte oft so anziehend macht:


ZITAT:

"Ein Held verlässt die Welt des Alltags und begibt sich in eine Region übernatürlicher Wunder: Dort begegnet er fabelhaften Kräften und erringt einen entscheidenden Sieg: Der Held kehrt von diesem geheimnisvollen Abenteuer mit der Macht zurück, seinen Mitmenschen Gaben zu verleihen." [7]


Überreizt
Familiarity breeds contempt oder auf Deutsch: Gewohnheit stumpft ab. Huxley beschrieb auch, dass unserer moderne Zivilisation die Mittel der Entrückung im Prinzip von morgens bis abends in Überfülle darbietet. Nicht mehr nur jede Innenstadt sondern fast alle menschlichen Siedlungen sind heute überwuchert mit bunten Werbetafeln, leuchtenden Großbildschirmen und farbenreicher Architektur. Edle Gerüche strömen aus jedem Imbiss, Musik und Ryhthmus kommen nicht mehr nur aus großen Lautsprechern sondern inzwischen dauerhaft aus Kopfhörern, auch unterwegs. Huxley schlug als Gedankenreise vor, sich einmal ins Mittealter zurück zu versetzen. Die übliche Kleidung üblicher Menschen war eine Variation von Brauntönen. Schön gefärbte Textilien waren teuer und selten. Auch edle Gerüche und Geschmäcker waren nicht alltäglich. Gewürze kamen aus fernen Gegenden zu uns und waren oft unerschwinglich teure. Und Lichteffekte mit Glas und Edelsteinen waren alles andere als für jedermann zugänglich. Wie muss sich jemand gefühlt haben, der den größten Teil seines Alltags in einer Hütte am Waldrand verbringt und ohne jeden Strom, wenn er dann zu einem seltenen Moment einmal ein zauberhafte Kathedrale von innen erblickt? Wie müssen die mächtigen Gesänge eines Chors, der Klang einer Orgel auf jemanden gewirkt haben, der im Alltag nur selbst gemachte Musik hören konnte? Wer aber heute lebt und sich rund um die Uhr offen hält für die reizvollen Eindrücken der digitalen Konsum- und Erlebniswelt, wird nicht nicht leicht mit dem "Budenzauber" der alten Methoden zu entrücken sein.

Wir sind nun etwas ins Gebiet des Übersinnlichen, des mystisch Religiösen und Spirituellen abgedriftet. Doch dieser Exkurs ist wichtig für unser anliegen, jene Saite der inneren Faszination anschlagen zu können, die für viele Menschen den Reiz von Lernen überhaupt erst ausmacht. Es ist die fast magische Anziehungskraft des Geheimnisvollen. Das scheinen auch Buchverlage erkannt zu haben. Hier sind je zehn deutsche und englische Titel populärwissenschaftlicher Bücher:

  • Ernst Peter Fischer: Offenbare Geheimnisse – Wunder der Wissenschaft. Opus magnum, 2023.
  • Sheddad Kaid-Salah Ferrón, Eduard Altarriba: Professor Albert und das Geheimnis der Quantenphysik. Knesebeck, 2019.
  • Thibault Damour, Mathieu Burniat: Das Geheimnis der Quantenwelt. Knesebeck, 2017.
  • Albrecht Beutelspacher: Das Geheimnis der Zahlen. C. H. Beck, 2010.
  • Ernst Peter Fischer: Das Geheimnis der Naturgesetze. C. H. Beck, 2006.
  • Harald Lesch, Jörn Müller: Das geheime Wissen der Physik. Piper, 2014.
  • Reinhard Breuer: Das Geheimnis der Zeit. S. Fischer, 2002.
  • Stefan Klein: Das Geheimnis der Intuition. S. Fischer, 2004.
  • Manfred Spitzer: Das Geheimnis des Gedächtnisses. Pantheon, 2002.
  • Carl Friedrich von Weizsäcker: Das Geheimnis der Welt. Hanser, 1977.

Und auf Englisch:

  • Thomas Braidwood: Secrets in the Making of Modern Science. Callender Press, 1880.
  • James Jeans: The Mysterious Universe. Cambridge University Press, 1930.
  • Stephen Hawking: The Universe in a Nutshell – Secrets of the Cosmos. Bantam Books, 2001.
  • Lucy Hawking, Stephen Hawking: George’s Secret Key to the Universe. Doubleday, 2007.
  • Brian Greene: The Hidden Reality – Parallel Universes and the Deep Laws of the Cosmos. Knopf, 2011.
  • Ian Stewart: The Great Mathematical Mystery. Profile Books, 2013.
  • Marcus Chown: The Never-Ending Days of Being Dead – The Secret of Quantum Reality. Faber & Faber, 2007.
  • Jim Al-Khalili: The World According to Physics – The Secret Laws of the Universe. Princeton University Press, 2020.
  • Philip Ball: The Secret Life of Nature. University of Chicago Press, 2011.
  • Sean Carroll: The Big Picture – On the Origins of Life, Meaning, and the Universe Itself (Secrets of Modern Physics). Dutton, 2016.

Erfolgreiche Buchverlage achten auf die Verkaufszahlen. Wenn sie in die Titeln ihrer Bücher so oft die Worte Geheimniss und Rätsel einbauen, dann müssen diese Worte eine ordentliche Zugkraft haben. Wer einmal Internet-Blogs, Youtube-Titel oder Veranstaltungshinweise liest, wird leicht noch viele weitere Beispiele finden.

MERKSATZ:

Es scheint einen recht erklecklichen Anteil von Menschen zu geben, die eine Entrückung vom Alltag suchen und damit verbunden oder davon unabhängig, sich gerne von einer Aura des Geheimnisvollen anziehen lassen.

Ich glaube, dass diese zwei Dinge recht gut den Kern der Motivation vieler (nicht aller!) Denker und Wissenschaftler treffen. Und ich glaube, dass eine gezielte Entrückung vom Trubel (trouble!) des Alltags bei gleichzeitiger Inszenierung von etwas Geheimnisvollen eine wirksame Motivation für viele Kinder und Jugendliche sein könnte.

Das Geheimnisvolle inszenieren


Wie also kann man den Reiz des Geheimnisvollen, des mystisch Numinösen, des magnetisch Rätselhaften gezielt in der Vermittlung von Physik oder Chemie einsetzen? Die von Huxley vorgeschlagenen Mittel wie monotone Gesänge, Schlafentzug und Fasten dürften nur in Ausnahmefällen wie Camps oder Freizeiten - wenn überhaupt - in Frage kommen. Die übliche Situation dürfte eher eine bis wenige Stunden in einem vorgegebenen Raum mit vorgegebenen Mitteln dauern. Anleihen kann man dabei dort nehmen, wo diese Kunst schon beherrscht werden muss:

  • Das professionelle Erzählen von Geschichten für Zuhörer [13] [14]

In solchen Büchern findet man dann verschiedene Stilmittel, die man gezielt auch für die Präsentation wissenschaftlichter Inhalte verwenden kann. Hier ein Beispiel.

Plot Point, Cliffhanger, Der verbotene Ort, Bluffen und Täuschen, Überspitzung, Provokation, Verfremdung, Rätsel, Widerspruch, konstruieren, Erste Ablehnung, Spannung durch Verzögerung, Fallhöhe verstärken, Clean Entrance & Exit, Imagetransfer, Sehen ist glauben, Brain-Scripts, Bedürfnisorientierte Erzählweise, Storydesign, Heldenreise, Emotionen aufgreifen, Walt-Disney Methode (Rollenspiel) [17]

Storytelling


RANDNOTIZ Die richtige Geschichte zu finden taucht als Tipp in vielen Ratgebern immer wieder auf. Sie bildet den Rahmen für die Inszenierung. Eine sehr punktgenaue Methode wird von Randy Olson beworben. [19] In dem folgenden Satz soll man die zwei Leerstellen durch geeignete Worte ausfüllen: Nichts in (___) ergibt Sinn, außer im Lichte von (____).

  • Nichts in der Geologie macht Sinn außer im Lichte der Plattentektonik.
  • Nichts in der Biologie macht Sinn außer im Lichte der Evolutionstheorie.
  • Nichts in der Physik macht Sinn außer im Lichte der Quantentheorie.

Um einen Spannungsbogen (narrative arc) aufzubauen, schlägt Olson die ABC-Methode vor [19]: AND, BUT, THEREFORE. Man präsentiert erst einige Fakten oder Phänomene, die man lose mit einen UND verbindet. Dann kommt ein überraschendes ABER. Die Auflösung bietet das abschließende ALSO, kurz: [1, Seite 97]

  • AND: Eröffne die Geschichte mit einer Nennung der Fakten und bind die Aufmerksamkeit des Publikums
and capturing your priority audience’s attention.
  • BUT (das Problem): Führe ein Problem oder einen Konflikt ein, der den Status quo stört
  • ALSO (die Lösung): Liefere eine Lösung oder eine Aufforderung etwas zu tun

Anschließend kann man die Geschichte mit Details ausstaffieren. Hier sind einige Tipps [1, Seite 98] woran man dabei denken kann:

  • Wer sind die Hauptcharaktere?
  • Wo findet die Geschichte statt?
  • Gibt es für das Publik spannende Konflikte oder Dramen?
  • Was würde mit dem Publikum resonnieren?
  • Was kann man an Bildern, Gefühlen, Gerüchen einbauen?

Streichholzraketen


UND

Um die Reichweite von Flugzeugen macht man sie leichter. Wenn sie leichter sind, dann benötigen sie weniger Treibstoff um bei derselben Geschwindigkeit die Höhe zu halten. Werden sie schwerer, ist der Treibstoff früher aufgebraucht und das Flugzeug kommt nicht so weit. UND auch bei Raketen gilt: je leichter ihre Nutzlast ist, desto höher können sie bei gegebenem Treibstoff aufsteigen. UND sogar Segelfugzeuge, die gar keinen Treibstoff benötigen, können mit nur einer Person an Bord wesentlich weitere Flüge machen als mit einem zusätzlichen Passagier. Der Grund dafür ist, dass ihre Gleitzahl mit zunehmenden Gewicht sinkt.

ABER

Ende 2025 machten wir Versuche mit etwa 80 selbst gebauten Streichholzraketen. Zunächst bauten wir sie so leicht wie möglich. Damit erreichten wir Flugweiten von bis zu 6 Metern. Erst als wir ihre Masse mit einem ansonsten nutzlosen Balls deutlich erhöhten, ging ihre Flugweite sprunghaft nach oben, bis auf fast 15 Meter (mit einem einzigen Streichholz). Wie kann das sein?

ALSO

Man kann also nicht automatisch sagen, dass leichtere Fluggeräte auch weiter kommen. Je nach Art des Körpers und Antriebs könne es ein Optimum irgendwo zwischen zu leicht und zu schwer geben. Der Knackpunkt ist wahrscheinlich Luftwiderstand im Verhältnis zur Größe des Gerätes. Einfaches Beispiel: man kann einen schweren Handball sehr viel weiter werfen als einen leichten aufgeblasenen Luftballon.

Das interessante an diesem Beispiel ist, dass es in der Entwicklung unserer Raketen in einer Lernwerkstatt auch genau so abgelaufen ist. Erst nach vielleicht 50 Flügen kam uns die Idee mit dem Ballast. Der bisherige Stand unserer Entwicklungen ist beschrieben im Artikel 👉 Streichholzrakete

Fußnoten


  • [1] Laura Lindenfeld, John C. Besley, Xia Zheng, Anthony Dudo, Todd P. Newman: Science Communication for Scientists: Linking Strategy with Creativity, Practice, and Respect. Routledge. 2025. ISBN-13: 978-1-032-79733-5.
  • [2] Jean Paul Bertemes, Serge Haan, Dirk Hans (Herausgeber): 50 Essentials on Science Communication. ISBN-13: 978-3-11-076326-3
  • [3] Das historisch lange Werden der heutigen Begriffe Impuls und kinetische Energie begann in der griechischen Antike, ging über die Blütezeit der arabischen Kultur, die mittelalterliche Scholastik bis weit in die Neuzeit hinein. Und mit den Begriffen wie relativistische Masse landen wir letztend Endes sogar noch im 20. Jahrhundert. Zu den historischen Wurzeln siehe den Artikel zur 👉 Impetustheorie
  • [4] Mit mehreren Schülern ab der Klasse 9 hatte ich gezielt die Gesetze des elatistischen Stoßes mit den Termen mv und ½mv² mit den Begriffen Entropie und darüber kurz mit größeren philosophischen Themen verbunden. Mein Eindruck war, dass gerade dieses kurze Aufleuchten von großen möglichen Sinnzusammenhängen die eigentliche Physik noch einmal deutlich interessanter machen kann. Siehe als Beispiel dazu etwa den Artikel zur 👉 Billardkugelwelt
  • [5] Schüler aus der Oberstufe fragen oft nach dem "Sinn" der Vektorrechnung. Wenn ich dann realistische Beispiele bringe wie die Berechnung der Bewegung von Luft- oder Wassermassen im Raum, das Flugverhalten von Vögeln in einem Schwarm, die Darstellunge von Worten in einem Bedeutungsraum oder auch einfache Navigationsfragen der Luft- und Seefahrt (Abdrift), sind die meisten dieser Schüler nach kurzen Andeutungen zufrieden. Es ist dann nicht nötig, tiefer auf die Beispiele einzugehen. Ich frage dann immer, ob die Beispiele als Antwort auf die Sinnfrage genügen. Meistens ist die Antwort ein Ja.
  • [6] Die Ideenschau als Belohnung ausdauernden Lernens bei Platon: "Wie nun die Seele unsterblich ist und oftmals geboren, und, was hier ist und in der Unterwelt, alles erblickt hat, so ist auch nichts, was sie nicht hätte in Erfahrung gebracht, so daß nicht zu verwundern ist, wenn sie auch von der Tugend und allem andern vermag sich dessen zu erinnern was sie ja früher gewußt hat. Denn da die ganze Natur unter sich verwandt ist, und die Seele alles inne gehabt hat: so hindert nichts, daß wer nur an ein einziges erinnert wird, was bei den Menschen lernen heißt, alles übrige selbst auffinde, wenn er nur tapfer ist und nicht ermüdet im Suchen. Denn das Suchen und Lernen ist demnach ganz und gar Erinnerung. In: Platon, Menon 81c f. Siehe auch 👉 Ideenlehre
  • [7] Die Übersetzung stammt von mir. Das englische Original ist: "A hero ventures forth from the world of common day into a region of supernatural wonder: fabulous forces are there encountered and a decisive victory is won: the hero comes back from this mysterious adventure with the power to bestow boons on his fellow man." Diese knappe Charakterisierung erfolgreicher Mythologien stammt aus dem im Jahr 1949 veröffentlichen Buch The Hero with A Thousand Face von Joseph Campbell. Zitiert in: Laura Lindenfeld, John C. Besley, Xia Zheng, Anthony Dudo, Todd P. Newman: Science Communication for Scientists: Linking Strategy with Creativity, Practice, and Respect. Routledge. 2025. ISBN-13: 978-1-032-79733-5.
  • [8] Dass der praktische Nutzen eine wichtige Motivation für viele Schüler betonte der US-amerikanische Philosoph und Pädagoge John Dewey (1859 bis 1952): "The number twelve is uninteresting when it is a bare, external fact; it has interest … when it presents itself as an instrument of carrying into effect some dawning energy or desire — making a box, measuring one’s height, etc." Und: "Many a student, of so-called practical make-up, has found mathematical theory, once repellent, lit up by great attractiveness after studying some form of engineering in which this theory was a necessary tool." In: John Dewey: Interest and Effort in Education. Houghton & Mifflin. New York. 1913. Siehe auch 👉 extravertierte Mathematik
  • [9] Innere Interessen müssen angesprochen werden: "… the problem is one of intrinsic connection as a motive for attention … the new material be presented in such a way as to enable the child to appreciate its bearings, its relationships, its value in connection with what already has significance for him." (Die Übersetzung ins Deutsche stammt von mir). In: John Dewey: Interest and Effort in Education. Houghton & Mifflin. New York. 1913.
  • [10] Henning Nelms: Magic and Showmanship: A Handbook for Conjurors, Dover Publications, New York, 1973.
  • [11] John Graham: Stage By Stage, Supreme Magic Company, London, 2005.
  • [12] Terry Magelssen: Stagecraft For Magicians: Producing Your Own Show for the Stage, Lulu Press, Raleigh, 2008.
  • [13] Nina Tecklenburg: Performing Stories: Erzählen in Theater und Performance, transcript Verlag, Bielefeld. 201
  • [14] Michl Zirk: Freies mündliches Erzählen, Erzählverlag, Berlin, 2020.
  • [15] Thomas Kabel: Handbuch Liturgische Präsenz. Zur praktischen Inszenierung des Gottesdienstes, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, 2002 (Band 1) — praxisorientierte Techniken zur Gestik, Mimik, Bewegung, Stimme im Gottesdienstkontext.
  • [16] Helge Stadelmann: Kommunikativ predigen – Plädoyer und Anleitung für die Auslegungspredigt, CV, Dillenburg, 2024 – enthält Reflexionen zur Verbindung von Predigt und Gottesdienstablauf.
  • [18] Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): Warum das Bildungssystem Deutschlands größte Zukunftsgefahr ist. 23. Januar 2026. Bericht über die für den Deutschen Beamtenbund (dbb) durchgeführte Forsa‑Umfrage „Aktuelle Gefährdungspotenziale für Deutschland“ (repräsentative Befragung, 18.–19. Dezember 2025, n = 1004), laut der 90 % der Befragten Probleme im Bildungssystem als größte Gefahr für Deutschlands Zukunft nennen.
  • [19] "Hollywood has a lot to teach scientists about how to tell a story". Und als Empfehlung einen narrativen Kern zu finden: "Nothing in (___) makes sense except in the light of (____)." In: Randy Olson: Houston, we have a Narrative. The University of Chicago Press. 2015. ISBN: 978-0226270845.

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