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Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Objekt

… in der Physik oft so viel wie ein 👉 Körper

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Fußnoten


  • [1] 1905, Innen- und Außenwelt: "Objékt (lat. objectum), Gegenstand; im allgemeinen das Gedachte, der Inhalt oder Gegenstand unsrer Vorstellungen im Gegensatz zum Akte des Vorstellens. Im engern Sinne das den Vorstellungen entsprechende, aber von ihnen unterschiedene (transzendente) Wirkliche im Gegensatz zum vorstellenden Subjekt. Objektiv heißt daher das, was sich auf ein O., d.h. auf die Außenwelt, bezieht, im Gegensatz zum Subjektiven, dem auf die seelische Welt (des Fühlens, Denkens etc.) Bezüglichen. Im weitern Sinne heißt ein Urteil oder die Behandlungsweise eines Gegenstandes überhaupt objektiv, wenn sie, unbeeinflußt durch Vorurteile, Gefühle und Neigungen, lediglich den Tatsachen Rechnung trägt, im entgegengesetzten Fall aber subjektiv. – In der Grammatik ist O. das Wort, auf das sich die Tätigkeit des Subjekts im Satz bezieht. Man unterscheidet das nähere O., für das der Akkusativ, und das entferntere O., für das der Dativ oder eine Präposition mit dem ihr zugehörigen Kasus gebraucht wird." In: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 876. Online: http://www.zeno.org/nid/20007172982


  • [3] 1911, Außenwelt vorstellen: "Objékt (lat.), das Angeschaute, Vorgestellte, der Gegenstand (Gegensatz: Subjekt); in der Grammatik die Ergänzung des Prädikats (durch Nennung des von der Handlung näher oder ferner betroffenen Gegenstandes); objektīv, gegenständlich, sachlich; Objektivität, sachliche Beurteilung; objektivieren, das Erzeugnis unserer Sinne als ein außer uns Vorhandenes (als Ding) auffassen." In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 296. Online: http://www.zeno.org/nid/20001402471

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