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Triangulation

Vermessung

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Basiswissen


Als Triangulation bezeichnet man im Vermessungswesen die Lagebestimmung eines entfernten Punktes. Das Verfahren ist hier näher erklärt.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Das Bild zeigt wie man mit einem sehr einfachen Messgerät die Entfernung zu einem weit entfernten Objekt abschätzen kann. Kennt man die Länge des Stabes, genügt es, die Peilwinkel an den Enden des Stabes zu messen. Hier im Bild aus dem Jahr 1607 wird das Ergebnis der Messung genutzt, um eine Kanone auf ein Ziel einstellen zu können. © Leonhard Zubler, Kaspar Waser ☛


Definition


  • Man möchte eine größere Landschaft vermessen.
  • Das Ziel war oft die Erstellung von genauen Karten.
  • Dazu teilt man die Landschaft in aneinanderhängende Dreiecke ein.
  • Man misst dann Längen und Winkel in den Dreiecken.
  • Damit kann man sehr genau die Lage der Eckpunkte bestimmen.

Prinzip


  • Das Grundprinzip ist der sogenannte Vorwärtsschnitt.
  • Das Ziel ist es, die Lage eines entfernten Punktes C zu bestimmen.
  • Man kennt die Lage von zwei Punkten A und B, zu denen man hingehen kann.
  • Man kennt den Abstand dieser zwei Punkt A und B zueinander.
  • Man misst dann den Winkel zwischen A und C sowie auch B und C.
  • Damit kann man dann die Lage des Neupunktes C immer berechnen.

Geschichte


  • Die Methode wurde bereits um 800 n. Chr. von den Arabern beschrieben.
  • Ausgearbeitet wurde sie im 17ten Jahrhundert, unter anderem von 👉 Snellius
  • Bis in die 1970 war sie für Kartenerstellung die wichtigste Methode.
  • Seitdem wurde sie durch Satellitenvermessungen ersetzt.



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