A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 9 Ω
Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Schwertrübe

Physik

© 2026

Definition


Als Schwertrübe [1], im Englischen auch heavy liquid [2] bezeichnet man eine Mischung aus einer leichteren Flüssigkeit (meist Wasser [5]) und einem fein aufgemahlenem und spezifisch dichteren Stoff (z. B. Magnetit [3]) in kleinsten Teilchen. So entsteht eine Flüssigkeit, die deutlich höhere Dichten erreicht als Wasser. Schwertrüben werden in der Aufbereitung von Feststoffen [4] oder als Flüssigkeit zur Stabilisierung von untertägigen Hohlräumen, etwa bei Bohrlöchern [5], verwendet.

Fußnoten


  • [1] Die Bezeichnung Schwertrübe wird als Querverweis auf Schwimm-Sink-Aufbereitung geführt, in: Böckler F. et al.: RÖMPP [Online], Stuttgart, Georg Thieme Verlag, [Juni 2026] Online: https://roempp.thieme.de/lexicon/RD-19-01484
  • [3] Schwertrüben mit Magnetit decken Dichten von 1,25 bis 2,2 g/cm³ ab: "The most common media for separation is a fine magnetite suspension in water, ferrosilicon suspension, or a mixture of the two, depending on the required separation density. Magnetite alone is used when a density is required in the range from 1.25 to 2.2 g/cm³, a mixture between 2.2 and 2.9 g/cm³, and ferrosilicon alone for a density range 2.9–3.4 g/cm³." In: Janusz S. Laskowski: The Coal Handbook. Elsevier. 2023. Dort im Kapitel "6.5.3.3 Dense media".
  • [5] Das kleine Bergbaulexikon definiert Schwertrübe als "ein durch Mischen von Wasser mit Feststoffen entstandene Trüe größerer Dichte, die beim Schwimm-Sink-Verfahren und beim Tiefbohren verwendet wird." In: Walter Bischoff: Das kleine Bergbaulexikon: Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum. Verlag Glückauf, 1988. - 404 S. ISBN 3-7739-0501-7. Dort auf Seite 307.



Mit Google weiter auf Rhetos suchen





Startseite Impressum Feedback © 2010-2025 Nachilfe Physik Nachilfe Chemie