Schwimm-Sink-Verfahren
Technik
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Grundidee
Man gibt Stoffe unterschiedlicher Dichte in eine Flüssigkeit. Die dichteren Stoffe sinken zum Boden, die leichteren Stoffe schwimmen oben an der Oberfläche. So kann man Stoffe unterschiedlicher Dichten mit wenig Aufwand trennen. Benötigt man Flüssigkeiten die dichter sind als Wasser, spricht man von einer Schwertrübe. [2]
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20 Stückchen Bernstein könnten mit einer Salzlake von 1,2 g/cm³ Dichte schnell und effizient von 500 ml Sand getrennt werden. Zumindest im Labormaßstab funktioniert das Verfahren gut. Siehe mehr zu diesem Versuch im Artikel zum 👉 Bernstein-Schwimm-Versuch
Fußnoten
- [1] Die Firma Senro aus Hengelo in den Niederlanden "entwickelt und produziert Edelstahl Trennbecken mit Schwimm-Sink Verfahren für die Kunststoffverarbeitung". Zur Idee: "Durch das Schwimm-Sink-Verfahrens ist es möglich, Materialien nach Ihrer Dichte zu trennen. In einem Wasserbecken werden die schweren und leichten aufgrund ihres unterschiedlichen Auftriebs getrennt. Schwere Materialien (Steine, Beton, Trümmer usw.) sinken und sammeln sich am Boden des Beckens an, wo sie entfernt und weitergeladen werden. Leichtere Materialien wie Holz oder Kunststoffe werden im oberen Bereich weiter transportiert." In: Abgerufen am 17. Juni 2026. Online: https://senro.eu/de/schwimm-sink-becken/
- [2] Die Bezeichnung Schwertrübe wird als Querverweis auf Schwimm-Sink-Aufbereitung geführt, in: Böckler F. et al.: RÖMPP [Online], Stuttgart, Georg Thieme Verlag, Juni 2026. Siehe auch 👉 Schwertrübe