Supralitoral
Geologie
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Definition
Der Bereich oberhalb der mittleren Hochwasserlinie (MHL) bezeichnet man als Supralitoral [1] oder auch als Spritzwasserzone [2]. Dieser Bereich ist noch durch Spritzwasser, die Gischt ständig auflaufender Wellen geprägt. Eine Einordnung steht im Artikel 👉 Litoral
Fußnoten
- [1] "Küstenbereich oberhalb des rezent möglichen Wellenschlags, der noch durch Spritzwasser benetzt werden kann." In: Spektrum Lexikon der Geowissenschaften. Abgerufen am 1. Juli 2024. Online: https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/supralitoral/16113
- [2] "Als Spritzwasserzone bezeichnet man den Bereich direkt oberhalb der mittleren Hochwasserlinie (MHL). Sie wird zwar nur selten (bei schweren Stürmen) vom Wasser überspült, doch durch die Gischt der ständig auf den Felsen auflaufenden Wellen bleibt sie ständig benetzt. In ihrem Bereich herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und Salzkonzentration." Als typische Bewohner werden Flechten wie zum Beispiel Verrucaria, Caloplaca, Xanthoria, Anaptychia, Ochrolechia und Lecanona" genannt. In: Klaus Janke: Die Lebensgemeinschaften im Felswatt von Helgoland: Einzigartige Vielfalt an Deutschlands Nordseeküste. Die Küste, 49 (1990), Helgoland, 47-69. Dort der Abschnitt "2.1. Die Spritzwasserzone: das Supralitoral". Online: https://izw.baw.de/die-kueste/0/k049103.pdf
- [3] Hans-Erich Reineck: Das Watt. Ablagerungs- und Lebensraum. Verlag von Waldemar Kramer. Frankfurt am Main. Dritte Auflage. 1982. ISBN: 3-7829-1067-2. Ein Fachbuch für geologisch interessierte Leser.