Michelson-Interferometer
Grundidee
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Basiswissen
Beim klassischen Michelson [1]-Interferometer wird ein Lichtstrahl in zwei Teilstrahlen aufgeteilt, die typischerweise Wege von einigen Zentimetern bis etwa einem Meter zurücklegen und anschließend wieder überlagert werden. Eine Änderung der Weglänge eines Arms um nur einen Bruchteil der Lichtwellenlänge verschiebt das Interferenzmuster; bei rotem Laserlicht mit λ ≈ 630 nm entspricht bereits eine Spiegelverschiebung von 315 nm dem Vorüberziehen eines Interferenzstreifens. Durch Auswertung vieler Streifen lassen sich Wegänderungen im Nanometerbereich und mit geeigneter Elektronik sogar deutlich unterhalb einer Wellenlänge messen.
Fußnoten
- [1] Benannt nach dem US-amerikanischen Physiker Albert A. Michelson (1852 bis 1931).
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