Glühbirne
⊗ Glasgefäß mit glühenden, hellem Metalldraht
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Basiswissen
Glühbirnen haben ihren Namen von der birnenförmigen Glashülle. Im Inneren des Glaskörpers ist immer ein metallener Draht. Durch ihn lässt man ausreichend viel Strom fließen, bis der Draht so heiß ist, dass er sichtbar zu glühen beginnt. Dieses Glühen strahlt dann das gewünschte Licht ab. Das übliche Zeichen für Schaltskizzen ist ein Kreis mit einem Kreuz darin: ⊗
Prinzip
Bei einer Glühbirne lässt man so viel Strom durch einen dünnen Metalldraht fließen, dass dieser anfängt zu glühen. Dadurch wird er sehr hell. Der Effekt lässt sich mit einfachen Mitteln auch mit einem Draht aus dem Baumarkt nachstellen. Siehe dazu den Artikel zum 👉 Draht-Glüh-Versuch
Temperatur
Der Metalldraht wird gut 2700 bis 3500 Kelvin heißt, das sind gut 2400 bis 3200 Grad Celsius. Es gibt nur wenige Metalle, die nicht schon vorher verdampfen oder schmelzen. Sehr oft verwendet wird das Metall Wolfram. Die Farbe des abgestrahlten Lichts verrät auch etwas über die (sehr hohe) Temperatur des Glühfadens. Siehe dazu auch die Übersicht zur sogenannten 👉 Glutfarbe
Farbzerlegung
Heiße Glühlampen geben ein Lichtgemisch aus allen möglichen Farben (Wellenlängen) ab. Mit Hilfe eines optischen Prismas kann man das Licht in seine Spektralfarben zerlegen. Siehe auch 👉 Spektralfarben
Alternative
Seit dem Jahr 2012 dürfen Glühbirnen als Leuchtmittel in Deutschland nicht mehr neu in den Handel gebracht werden. Bei manchen optischen Experimenten (Linsenformel, Megaskop) ist jedoch gerade der hell leuchtende Glühfaden für den Erfolg wesentlich. Eine gute Alternative sind LED-Lampen mit einem sogenannten Filament. Verschiedene Anbieter bieten solche Lampen an. Das Filament simuliert sozusagen den Glühfaden, oft um eine besondere Stimmung mit dem Licht zu erzeugen.