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Dürre

Meteorologie

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Definition


„Unter Dürre versteht man einen Mangel an Wasser, der durch weniger Niederschlag und/oder eine höhere Verdunstung durch erhöhte Temperatur (oder Wind) als üblich verursacht wird.“ Wichtig ist bei dieser Definition, dass auch die Verdunstung als mögliche Ursache mit eingeht. Eine übermäßige Entnahme von (Grund)Wasser durch menschliche Aktivitäten ist hingegen nicht Teil dieser Definition.

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Verschiedene Anzeichen einer möglichen Dürre auf der Nordseeinsel Wangerooge im Sommer 2026: ausgetrocknete Wasserflächen, durch Lichstress geröteter Queller, Brombeeren mit dem Weißen Drupelet-Symptom und trock erscheinende Deichwiesen: sind das normale Erscheinungen einer normalen Trockenheit im Sommer oder eher Hinweise auf eine länger anhaltende, mehrmonatige Dürrezeit?

Differenzierungen


Je nachdem, wie wichtig eine durchgehende Verfügbarkeit von Wasser ist, kann man Dürren auch über verschieden lange Zeiträume eines Wassermangels definieren:

  • "meteorologische Dürre (ein bis zwei Monate trockener als üblich),
  • landwirtschaftliche Dürre (zwei Monate und länger trocken, Ernteeinbußen),
  • hydrologische Dürre (ab vier Monate, Grundwasser und Pegel betroffen)
  • sozio-ökonomische Dürre (ab einem Jahr, Wassermangel bremst produzierende Wirtschaft)"

Fußnoten





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