Additive Farbmischung
Physik
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Basiswissen|
Die additive Farbmischung mit Rot, Grün und Blau|
Anwendungen|
Weiße LEDs|
Malerei|
Fußnoten
Basiswissen
Helles Licht in drei Farben wird zusammenaddiert: von einer additiven Farbmischung spricht man, wenn mehrere Lichter zusammentreffen und die Mischung dadurch heller wird als jedes der Lichter für sich alleine. Die additive Farbmischung kommt zum Beispiel bei Bildschirmen zum Einsatz, wo jedes Pixel für die Farben Rot, Grün und Blau je eine eigene Lichtquelle besitzt. Auch weiße LEDs können so gebaut werden. Auf dem Prinzip der additiven Farbmischung baut das Farbsystem RGB (rot-grün-blau) auf.
Die additive Farbmischung mit Rot, Grün und Blau
- Rot + Grün = Gelb
- Rot + Blau = Magenta
- Grün + Blau = Cyan
- Rot + Grün + Blau = Weiß
Anwendungen
Weiße LEDs
Klassische LEDs erzeugen erst einmal nur Licht einer engen Bandbreite, das heißt einer Farbe. Man nennt solches Licht auch monochromatisch. Es kann beispielsweise nicht mehr weiter mit einem Prisma zerlegt werden. Typische Farben, die man direkt mit einer LED erzeugen kann sind zum Beispiel Rot, Grün, Gelb oder Blau. Weißes Licht ist aber eine Mischung aus sehr vielen verschiedenen Wellenlängen. Möchte man weißes Licht mit LEDs erzeugen, ist eine Möglichkeit die additive Mischung von Rot, Grün und Blau. Siehe dazu den Artikel 👉 weiße LED
Malerei
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Frankreich die Stilrichtung des Pointillismus: kleine, einfarbige Farbpunkte oder Farbtupfer wurden in großen Anzahl eng nebeneinander aufgetragen. Durch additive Farbmischung konnten so aus wenigen Grundfarben verschiedenste Farbeindrücke erzeugt werden. Siehe auch 👉 Pointillismus
Fußnoten
- [1] Johann Heinrich Lambert: Beschreibung einer mit dem Calauschen Wachse ausgemalten Farbenpyramide, wo die Mischung jeder Farben aus Weiß und drey Grundfarben angeordnet, dargelegt und derselben Berechnung und vielfacher Gebrauch gewiesen wird. Berlin 1772.