Virtuelles Bild
Optik
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Definition
Als virtuell bezeichnet man in der Optik ein Bild, das zwar mit einer Kamera oder dem Auge erkannt werden kann, das aber nicht auf einer Wand oder einem Schirm entstehen kann. [1] [2] Virtuell sind zum Beispiel die vergrößert gesehenen Buchstaben, wenn man eine Leselupe sehr nahe an eine Buch hält. Auch Bilder in einem Spiegel sind virtuell. Lässt sich ein Bild auf einen Schirm projizieren, ist es ein 👉 reelles Bild
Fußnoten
- [1] Zur Definition eines virtuellen Bildes in der Optik: "Virtuell, unwirklich, scheinbar, Bezeichnung für Strahlen, Wellen und Bilder bei der optischen Abbildung. Virtuelle Bilder entstehen in den Schnittpunkten der rückwärtigen Verlängerung (virtuelle Strahlen) der aus einem optischen System divergent austretenden Strahlen und sind nicht auffangbar. […]" In: der Artikel "virtuell". Spektrum Lexikon der Optik. Abgerufen am 2. Juni 2026. Online: https://www.spektrum.de/lexikon/optik/virtuell/3544
- [2] "In optics, real images can be projected onto a screen, while virtual ones always remain behind mirrors. This apparently straightforward distinction is based on complex premises which emerged in the Early Modern period, and its development went hand in hand with a transformation of the notion of image, which became detached from sensual perception." In: Arianna Borrelli; The Eye Stays in the Picture: Virtual Images in Early Modern and Modern Optics. Perspectives on Science 2024; 32 (3): 300–328. doi: https://doi.org/10.1162/posc_a_00608