Sirupdichte
Nahrungsmittel
© 2026
Beispiel
1,2 g/cm³ (Gramm für jeden Kubikzentimeter) sind eine realistische Dichte für Sirup. Als Sirup bezeichnet man stark zuckerhaltige Lösungen, etwa als Konzentrat für Getränke, die mit Wasser hergestellt werden. Aufgrund der höheren Dichte sinkt der Sirup in Wasser gegossen auf den Boden und verbleibt recht lange und gut sichtbar auch dort.
Video
Schon beim Griff in das Regal des Supermarktes fiel die Flasche mit dem Orangensirup direkt als ungewöhnlich schwer auf. Das Gewicht war schon intuitiv viel zu hoch für eine normale Trinkflüssigkeit in einem leichten Behälter aus Kunststoff. Dass die Dichte auch physikalische eine Wirkung hat, zeigt ein simpler Versuch.
Kippt man den Sirup mit seiner für Flüssigkeiten hohen Dichte von etwa 1,2 g/cm³ in Wasser mit einer Dichte von etwa 1,0 g/cm³, dann breitet sich der Sirup langsam und zeitlich auch recht beständig am Boden aus. Die Schichtung erkennt man gut an den farblichen Unterschieden zwischen dem schweren Sirup (orange, unten) und dem oben aufschwimmenden leichten Leitungswasser. Ganz anders sieht das Resultat aber aus, wenn man das Wasser in den Sirup kippt. Siehe mehr dazu unter 👉 Sirup-Mix-Versuch
Fußnoten
- [1] RAAK vruchtensiroop, sinaasappel/orange, verkauft in einer 0,75 Liter Flasche, hergestellt von United Soft Drinks BV, Utrecht. Hauptinhaltsstoff ist laut Flaschenetikett: Glucose-Fruktose Sirup, Zucker, Wasser, Orangensaft aus Fruchtsaftkonzentrat (11 %). Der Brennwert liegt laut Etikett bei 117 kJ für 100 ml, pro 100 ml sind 6,7 g Zucker und insgesamt 6,9 g Kohlenhydrate sowie jeweils 0 Gramm Fette, Eiweiße oder Salz enthalten. Dichte 1,2 g/cm³. Die Dichte wurde mit einer Spindel selbst gemessen. Auf dem Gefäß wird eine Mischung empfohlen, dass ein Teil des Sirups das 30fache an Getränk ergibt. Siehe auch (externer Link)