Chalkanthit
Mineral
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Basiswissen
Chalkanthit entsteht, wenn gelöstes Kupfersulfat beim Verdunstens mit Wasser ein Kristallgitter aufbaut. Dabei entstehen blaue Kristalle. Der Name kommt aus dem Griechischen und heißt auf Deutsch: Kupferblüte. Das Mineral ist eher selten, man findet es unter Tage in Bergwerken oft verwachsen mit Gestein oder auf Schlacken von Hüttenbetrieben. [1]
In Zahlen
- 2,5 [sehr weich] als 👉 Mohs-Härte
- 2,28 bis 2,29 als 👉 Dichte
- CuSO₄·5H₂O als 👉 Summenformel
- Ab 65 °C 👉 Dehydratisierung
Tipps
- Chalkanthit kann an der Luft vertrocknen und zerfallen.
- Bei zu viel Wasser aber löst er sich auf.
- Man sollte ihn deshalb in verschlossenen Gefäßen aufbewahren.
- Oder man legt ihn in eine Kupfersulfatlösung.
Synonyme
Fußnoten
- [1] Die Schlacken der ehemaligen Eisenhütte Galtström in Schweden zeigen häufig und gut erkennbare hellblaue Überzüge. Das könnte Chalkanthit oder auch Langit sein. Siehe auch 👉 Galtström (Eisenhütte)
- [2] Kristallwasser geht verloren ab 65 °C: "In accordance with literature data, the dynamic heating measurements showed that […] dehydration takes place in three steps: loss of two water molecules at 65°C, loss of two more at 90°C and loss of the final water molecule at 220°C." In: El-Houte, M. El-Sayed Ali, O.Toft Sørensen: Dehydration of CuSO4 · 5H2O studied by conventional and advanced thermal analysis techniques. Thermochimica Acta. Volume 138, Issue 1, 8 February 1989, Pages 107-114. Online: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0040603189872454