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Schubkurbelgetriebe

Physik

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Grundidee


Mit nur wenigen Bauteilen hergestellt, kann schon ein simples Schubkurbelgetriebe eine Drehbewegung in eine oszillierende (hin und her) Schubbewegung umwandeln. Auch die umgekehrte Umwandlung ist möglich. Das Schubkurbelgetriebe ähnelt der Kurbelschwinge, aber es gibt einen wichtigen Unterschied.

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Ein simples Schubkurbelgetriebe übersetzt eine rotatorische Drehbewegung in eine translatorische Hin- und Herbewegung.

Aufbau


Das klassische Schubkurbelgetriebe besteht aus vier Gliedern [1], die durch drei Dreh- und eine Richtpaarung [1] verbunden sind.

  • Kurbel: die Kurbel vollzieht die Kreisbewegung (oder einen Teil davon). [2]
  • Koppel: die Koppel oder Pleuel verbindet die Kurbel mit der Schwinge. [2]
  • Schubstange: die Schwinge schwingt nur hin und her, keine Kreisbewegung. [1]
  • Gestell: das Gestell oder der Steg ist der feste Rahmen oder Körper. [2]
  • Schlitten: die Führung für eine geradlinige Bewegung [3]
  • Gleitstein: ein vom Schlitten geradlinige geführter Klotz [3]

Fußnoten


  • [1] Der "Schubkurbelmechanismus besteht […] aus vier Gliedern a, b, c, d, die in geschlossener Folge durch drei Drehpaarungen […] und eine Richtpaarung […] verbunden sind." Und: "Wird eines der beiden Glieder a, d, die durch die Richtpaarung verbunden sind, z. B. das Glied a […] festgestellt, dann heißt der Schubkurbelmechanismus ein Schubkurbelgetriebe, und dieses ist ein zentrisches oder exzentrisches". In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 7 Stuttgart, Leipzig 1909., S. 821-822. Online: http://www.zeno.org/nid/20006124046
  • [2] "Das rotierende Glieds heißt die Kurbel des Kurbelgetriebes und das Gliede heißt die Schubstange desselben." In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 7 Stuttgart, Leipzig 1909., S. 821-822. Online: http://www.zeno.org/nid/20006124046
  • [2] "Ein Kurbelmechanismus, bei welchem ein Glied als festgestelltes Glied angenommen wird, heißt auch Kurbelgetriebe; denn durch die Bezeichnung »Getriebe« wird zum Ausdruck gebracht, daß ein Glied des Mechanismus fest ist. Das als fest betrachtete Glied, z.B. das Glied a, heißt der Steg oder das Gestell, die beiden Glieder b, d mit den festen Achsen […] heißen die Arme und das dem festen Gliede […] gegenüber liegende Glied […], welches diese Arme durch die Gelenke […] verbindet, heißt die Koppel. Jeder der Arme wird Kurbel oder Schwinge genannt, je nachdem derselbe um seine feste Achse ringsherum oder hin und her drehbar ist." In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 6 Stuttgart, Leipzig 1908., S. 7. Online: http://www.zeno.org/nid/20006070884
  • [3] "Die Kurbelschleife wird vorzugsweise nur bei Lochmaschinen […] und Scheren […] angewendet, wobei die Gleitbahn für den Gleitstein (Gleitklotz) innerhalb des zu bewegenden Schlittens angeordnet wird […]; auch die Schubstange beim gewöhnlichen Kurbel- bezw. Exzentergetriebe wird […] in einen Ausschnitt des Schlittens verlegt, womit sich eine geringere Bauhöhe der Maschine ergibt." In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 7 Stuttgart, Leipzig 1909., S. 207-217. Online: http://www.zeno.org/nid/20006105343

Siehe auch

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