Niedrigwasser
Ebbe und Flut
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- 2026
Basiswissen
Der tiefste Wasserstand bei den Gezeiten: als Niedrigwasser bezeichnet man den Zeitpunkt, zu dem der Wasserstand während der Gezeiten am niedrigsten Ist. Das Niedrigwassser ist nicht dasselbe wie die Ebbe. Das und mehr ist hier kurz erklärt.
Binnengewässer
Führen Flüsse oder Seen wenig Wasser, spricht man von Niedrigwasser. Bei niedrigem Wasserstand tauchen oft flache Bereiche auf und werden sichtbar. Man sieht dann zum Beispiel Sandbänke oder alte Schiffswracks. Schiffe und Boote können dann auf Grund laufen. Um das zu verhindern, fahren sie dann oft mit weniger Beladung und damit auch weniger Tiefgang.
Im Sommer 2026 führte der Rhein extrem wenig Wasser. Einige Bilder zeigen Folgen davon.
Bei Köln lag die Wasseroberfläche der Rheins im August mehr als 2½ Meter unter dem normalen Niveau. Und während zu normalen Zeit in jeder Sekunde gut 2000 bis 2300 Kubikmeter Wasser den Rhein bei Duisburg hinunterfließen, waren es im August 2026 mit unter 600 m³/s weniger als ein Drittel.
Meeresküsten
An den Küsten der Meere und Ozeane ist das Niedrigwasser der niedrigste Wasserstand beim täglichen Spiel von Ebbe und Flut. Niedrigwasser markiert damit den Wechsel von Ebbe (sinkendes Wasser) hin zur Flut (steigendes Wasser). Üblicherweise gibt es pro Tag zwei Mal Niedrigwasser.
- An den meisten Meeresküsten gibt es Ebbe und Flut.
- Bei Ebbe zieht sich das Wasser von der Küste zurück.
- Bei Ebbe sinkt dabei der Meeresspiegel ständig ab.
- Bei Flut kommt das Wasser wieder auf die Küste zu.
- Bei Flut steigt der Meeresspiegel dann wieder an.
- Den ganzen Vorgang nennt man "die Gezeiten".
- Niedrigwasser ist der niedrigste Wasserstand.
- Niedrigwasser ist auch der Wechsel von Ebbe zu Flut.
- Das passiert an den meisten Küsten täglich zweimal.
Wie auch an Flüssen und Seen spielt Niedrigwasser auch für die Seeschifffahrt eine wichtige Rolle. So gibt es Häfen, etwa Hamburg, die bei Niedrigwasser so wenig Wasser führen, dass Schiffe mit größerem Tiefgang die Häfen dann nicht anlaufen oder verlassen können. Die Planung der Fahrzeiten muss dann genau eingehalten werden. Einen großen Vorteil haben Häfen, die so tief ausgebaggert sind oder auf natürliche Weise immer tiefes Wasser führen, dass Schiffe auf die Gezeiten mit Ebbe und Flut keine Rücksicht nehmen müssen.