Kichererbse
Physik
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Definition
Die Kicherbse (Cicer arietinum) ist eine einjährige Pflanze. Seit mindestes 8000 Jahren kultivieren Menschen die Kichererbse. Im Handel findet man sie oft getrocknet. Vor dem Kochen werden die steinharten Erbsen oft 12 bis 24 Stunden in kaltem Wasser eingweicht. Roh enthalten die Erbsen ein Gift, das sich jedoch bei 70 °C zersetzt.
Einweich-Quell-Versuch
Wie viel Wasser können Kichererbsen aufnehmen? [1] 10 getrocknete Kichererbsen wogen zusammen 6,4 Gramm. Eine einzelne trockene Kichererbse wog demnach grob etwa 0,6 Gramm. Nach einer Einweichzeit mit anfänglich heißem Wasser über etwa eine Stunde hinweg wogen sie am Ende zusammen 9,9 Gramm. Das entspricht einer Gewichtszunahme von 3,5 Gramm oder rund 55 %.
12 Stunden Quellen in kaltem Wasser führen zu mehr als einer Verdopplung des anfänglichen Gewichts der Kichererbsen. Die nächsten 10 Stunden brachten nur noch wenig Masse dazu.
Am nächsten Morgen, etwa 12 Stunden später nach dem Start wogen die 10 Kicherebsen zusammen 13,8 Gramm. Die Gewichtszunahme war dann 116 %. 22 Stunden nach Beginn des Versuchs waren es 14,2 Gramm. Siehe auch 👉 Erbsenquellversuch
Fußnoten
- [1] Für den Versuch vom 7. auf den 8. Juli 2026 verwendeten wir weiße Kichererbsen: Beyaz Nohut, als Herkunftsland war Mexiko angegeben. 50 zufällig aus der Packung (1 kg) gegriffene noch trockene Kichererbsen brachten im Februar 32,8 g (Gramm) auf die Waage. Die packungsfrischen Kichererbsen fühlten sich in den Fingern gequetscht steinhart an. Am 7. Juli wogen zehn zufällig heraus gegriffene Erbsen zusammen 6,4 g. Gut eine Stunde wogen sie 9,9 g, gut zwölf Stunden später waren es 13,8 g. Rund 22 Stunden später 14,2 Gramm. Nach 22 Stunden sah man auch deutlich weißen Schimmel auf der Oberfläche des Wassers schwimmen. Siehe auch 👉 Erbsenquellversuch