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Hühnerei

Physikalisch

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Basiswissen


Das Hühnerei bietet der befruchtete Eizelle des Huhns einen schützenden Raum, Nahrung und ausreichend Sauerstoff für die Entwicklung des Jungtieres außerhalb des Körpers des Mutterhuhns. [1] Neben einigen wenigen Fakten und Zahlen stehen hier auch einige Verweise auf praktische Versuche mit Hühnereiern.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Man sieht ein Hühnerei auf einer bunten Decke.☛


Zahlen und Fakten


In Deutschland legt ein Huhn im Durchschnitt 0,8 Eier pro Tag. Die Schale eines normalen Hühnereis ist meist weniger als 0,5 Millimeter dick.

In den Jahren 2000 bis 2011 legten die Hühner in Deutschland jährlich etwa 10 Milliarden Eier. Hühnereier werden in Gewichtsklassen gehandelt:

  • S: unter 53 Gramm (klein)
  • L: 53 bis 63 Gramm (normal)
  • M: 63 bis 73 Gramm (groß)
  • SL: über 73 Gramm (sehr groß)

Videos




Ein rohes Ei kann nicht in eine stabile Drehbewegung versetzt werden.



Ein hartgekochts Ei lässt sich leicht in Drehung versetzen. Überraschen können die erreichte Drehzahl und die optimale Startposition des Eis für den praktischen Versuch. Siehe auch 👉 Eier-Dreh-Versuch



Starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt, trocknet ein aufgeschlagenes Ei schnell auf. Eire garen kann man damit kaum. Siehe auch 👉 Solarbratversuch


Fußnoten


  • [1] "Nachdem jetzt die Befruchtung, d.h. die Verschmelzung des Ei- und Samenkerns, erfolgt ist, entwickelt sich das Ei außer- oder innerhalb des Muttertieres weiter; ist letzteres der Fall und wird der Embryo von der Mutter selbst ernährt (z. B. bei den Säugetieren), so ist das Ei im Verhältnis zum Jungen sehr klein; entwickelt es sich dagegen im freien Zustande, so kommt entweder (bei wenig Nahrungsdotter) das Junge schon sehr früh aus ihm hervor und ist dann gewöhnlich noch sehr unentwickelt und klein, oder aber es verläßt das Ei (bei viel Nahrungsdotter) erst nahezu in Form und Gliederung des Erwachsenen (z. B. bei den Vögeln)." In: der Artikel "Ei". Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 418-421. Online: http://www.zeno.org/nid/20006532101
  • [2] "Die Schale der Vogeleier enthält neben viel (92–95 Proz.) kohlensaurem Kalk wenig kohlensaure Magnesia, phosphorsauren Kalk, Spuren von Eisensalzen, außerdem 3–6 Proz. organische Materie. Die Zeichnungen der fehlen, dienen wohl als Verbergungsmittel und scheinen durch Gallenfarbstoffe, die der Eileiter absondert, hervorgebracht zu werden. Bei den Schwimmvögeln wird die Eischale mit Fett durchtränkt. Fehlt es in der Nahrung an Kalk, so entstehen die weichschaligen Windeier. Die im stumpfen Ende des Hühnereies eingeschlossene Luft enthält etwa 23½ Raumprozent Sauerstoff." In: der Artikel "Ei". Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 418-421. Online: http://www.zeno.org/nid/20006532101


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