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Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Chromatische Aberration

Farbfehler

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Basiswissen


Aus Linsen (z. B. Lupen) kann man optische Geräte wie Brillen, Ferngläser, Projektoren oder Fotokameras bauen. Da unterschiedliche Farben an Linsen aber unterschiedlich stark gebrochen werden, fächern sie sich oft in Bildern auf. An Rändern sieht man dann oft unerwünschte Farbeffekte. Diese nennt man chromatische Aberration. Der Effekt tritt auch im menschlichen Auge auf und wird von den nachgeschalteten neuronalen Strukturen des Gehirns dazu genutzt, Tiefeninformation zu erzeugen. [1] Der zugrundeliegende physikalische Effekt ist die 👉 Dispersion

Fußnoten


  • [1] "Obwohl das natürliche Auge wie auch künstliche Intraokularlinsen (IOL) deutliche chromatische Aberrationen (unterschiedliche Brechung unterschiedlicher Wellenlängen bzw. Farben) aufweisen, muss diese nicht berücksichtigt werden, da die Farbrezeptoren der Retina sowie die nachfolgende neuronale Bildverarbeitung des Gehirns diese nutzt, um die Schärfentiefe zu erweitern." In: Wilhelm Stork: Optische Abbildungsfehler und Abbildungsqualität. Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV). Universität Karlsruhe. Abgerufen am 1. April 2026. Online: https://www.itiv.kit.edu/3366.php

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