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Blende

Optik

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Definition


In der Optik und der Fotografie ist eine Blende eine Vorrichtung, um den Querschnitt von einem Strahlenbündel zu begrenzen, etwa um Objekte optisch scharf auf einer Bildfläche abzubilden. [1] Von der Bauweise sind Blenden oft (nicht immer) runde Löcher, deren Größe man verändern kann. Eine Schwarzfärbung verhindert ungewolltes Streulicht. [1] Hält man die Blende dauerhaft fest sehr klein hat man im Prinzip eine Lochkamera. [2] Siehe auch 👉 Fotografie

Fußnoten


  • [1] Eine Blende als Bauteil für eine eindeutige Abbildung von Objekten auf einer Bildebene: "Das [...] erreicht man durch Blenden, d.h. durch Bauelemente, die nur einen kleinen Teil des Lichtes zur Bildebene durchkommen lassen. In der Regel nimmt man geschwärzte Materialien mit einem kleinen Loch in der Mitte. Die Schwärzung verhindert, dass das Licht, das nicht durch das Loch geht, reflektiert wird (schwarz absorbiert alles sichtbare Licht). Reflektiertes Licht könnte die Bildebene sonst über Umwege erreichen." In: M. Morgenstern, S. Schael, M. Wuttig: Skript für Physik für Maschinenbau. RWTH Aachen. Winter-Semester 2025/2026. Version 1.20. Dort im Kapitel "13. Optische Bauelemente und Instrumente".
  • [2] Die einfachste Form einer Lochkamera ist eine klassische Camera obscura. Eine Camera obscura war entweder ein großer begehbarer Raum oder eine kleine Kiste. Es gab Varianten mit und ohne Linse. In der Variante ohne Linse, also nur mit einem Loch, entsteht ein scharfes aber dunkles Bild im Inneren, wenn das Loch sehr klein ist. Siehe auch 👉 Camera obscura

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