R ­čöŹ

Kristall


­čĺÄDefinition


Basiswissen


Ein Kristall ist ein Festk├Ârper, dessen Bausteine - zum Beispiel Atome, Ionen oder Molek├╝le - nicht zuf├Ąllig, sondern regelm├Ą├čig in einer Kristallstruktur angeordnet sind. Bekannte kristalline Materialien sind Kochsalz, Zucker, Minerale und Schnee - aber auch die Metalle. Stoffe in Kristallanordnung nennt man kristallin.

Was sind Beispiele f├╝r Kristalle?


Kochsalz, Zucker, Diamanten und Schnee sind typische Beispiele: Kristalle aus diesen Stoffen bilden oft regelm├Ą├čige K├Ârper, die auch mit dem Auge als solche erkennbar sind. F├╝r eine Liste mit Beispielen siehe unter => Kristalle

Woher stammt das Wort Kristall?


Der Begriff Kristall stammt von dem griechischen Wort kr├Żos f├╝r Eis oder Eisesk├Ąlte. Es bedeutet zun├Ąchst, bei Homer, ÔÇ×EisÔÇť ÔÇô sp├Ąter dann auch alles dem Eis ├ähnliche, Helle und Durchsichtige. Insbesondere der Bergkristall, aber auch farbige Edelsteine und Glas werden so genannt. Siehe auch => Kryo

Woher wei├č man etwas ├╝ber die innere Struktur der Kristalle?


Kristalle bestehen aus geometrisch regelm├Ą├čig angeordneten Atomen. Die Atome sind in einem sogenannten Atomgitter angeordnet. Die Atome und auch ihre Abst├Ąnde im Gitter sind aber so klein, dass man sie mit Mikroskopen nicht erkennen kann. Bestrahlt man Kristalle aber mit R├Ântgenstrahlen, dann bilden die Strahlen nach dem Verlassen des Kristalls typische Muster auf einem Schirm. Diese Muster kann man vermessen und mit Hilfe einer Formel r├╝ckw├Ąrts auf die Struktur des Kristalls schlie├čen. Die mathematische Grundlage daf├╝r ist die sogenannte => Bragg-Gleichung

Hei├čt es der oder das Kristall?


Laut Duden sind beide Varianten m├Âglich. Das Kristall wird im Zusammenhang mit k├╝nstlich hergestellten geschliffenen Glask├Ârpern verwendet. Der Kristall bezieht sich eher auf nat├╝rlich gewachsene Objekte.

Literatur