Zieversbeek
Bach
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Basiswissen
Der Zieversbeek, im örtlichen Dialekt Zieversbaek, fließt nahe dem niederländischen Ort Vaals über 3703 Meter [1] entlang und mündet östlich von Lemiers in den Selzerbeek (Deutsch Senserbach). In früheren Zeiten versorgte der Zieversbeek mehrere Mühlenbetriebe mit Energie. Unklar ist die Herkunft des Namens.
Verlauf
Der mit seinen unter 4 Kilometern Länge doch recht kurze Bach ist nicht in allen Karten namentlich genannt. Der Verlauf hier wurde aus der Online-Karte von OpenStreetMap entnommen. [2]
- Quelle: etwa 150 m Ost-Nord-Ost von Wolfhaag an der Straße von Vaals nach Gemmenich, von der Straße aus einige Zehnermeter südlich bei den Koordinaten: 50.759312, 6.006367 [4]
- Fließrichtung etwa nördlich bis nach "Aan de Esch", wo der Fußweg "Linderweg/A Gen Ling" [3] vom Jüdischen Friedhof Vaals zur "Hoeve de Linde" (Schuttebergsweg) gekreuzt wird. Ungefähre Koordinaten dieser Unterführung: 50.766207, 6.003031
Der Zieversbeek umhüllt von einer Winterlandschaft, an der Unterführung unter dem Fußweg Linderweg (A Geng Ling), vom jüdischen Friedhof Vaals aus einige hunderte Meter abwärts Richtung Hoeve de Linde.
- Weiter nördlich fließend bis zur Straße "Eschberg" bei den Koordinaten: 50.769196, 6.001850
- Dann etwa 300 Meter südlich parallel zur Straße "Eschberg" in fast westlicher Richtung
- Unterführung unter der Straße und dann Knick nach Norden, etwa bei: 50.768999, 5.999034
- Ab dann am Weijerweg nach Norden fließend.
- Passiert etwas westlch die Frankenhofmolen bei: 50.773844, 5.997334
- Dann Unterführung der Straße "Oude Akerweg" bei: 50.779051, 5.999109
- Mehr oder minder nördlich bis zur Straße "Lemierserberg" (N278) bei: 50.781846, 5.999640
- Mündung in den Selzerbeek (Senserbach) an der Grenze NL/BRD bei: 50.785351, 6.000203
Einige Streckenabschnitte des Baches sind frei zugänglich. Es gibt aber keinen durchgängigen Weg. Vor allem nach Regenzeiten ist das Gelände oft sehr durchweicht.
Etymologie
Es gibt keine eindeutige Erklärung zur Entstehung des Namens Zieversbeek. Datenbanken zum Limburgischen Dialekt legen es nahe, dass der Bachname eine Beschreibung der vom Bach gemachten Geräusche wie "schlürfen" oder auch "undeutlich reden" ist. Die Übersetzung als nieseln könnte auf eine geringe, oft nur tröpfchenartige Wasserführung hindeuten. [5] [6]
Fußnoten
- [1] Basisregistratie Grootschalige Topografie. (2025). Tabel "Wateren met functietoekenning". Wageningen University & Research eDepot. Document ID: 134562. Online: https://edepot.wur.nl/134562
- [2] Der Verlauf ist von der Quelle bis zur Mündung und versehen mit örtlichen Flurbezeichnungen zu finden in: OpenStreetMap. Abgerufen am 10. Januar 2026. Online: https://www.openstreetmap.org/search?query=Zieversbeek
- [3] "Linderweg/A Gen Ling" als Bezeichnung für den Fußweg vom jüdischen Friedhof am Randweg Vaals bis zum Gasthof Hoeve de Linde findet sich in: Cittaslow Wanderung Vols (5,5 km). Information der "Gemeente Vaals". Verfasst im Jahr 2021. Online: https://www.vaals.nl/cittaslow/cittaslowwanderungen/cittaslow-wanderung-vols-5-5-km
- [4] Der Zieversbeek hat seinen Namen schon nahe an der Quelle bei der Siedlung Wolfhaag: "Wolfhaag is een buurtschap bestaande uit verspreide bewoning langs een drietal wegen. De wegen volgen globaal de loop van het matig diepe dal van de Zieversbeek dat hier een zuidoost-noordwestelijke oriëntatie heeft." In: Rob Paulussen: Archeologisch rapport Nr. 15037. Schuttebergsweg 3, Vaals. 2015. Herausgegeben von: ArcheoPro, Eijsden. Online: https://www.planviewer.nl/imro/files/NL.IMRO.0981.BPSchuttebergsweg3-VO01/b_NL.IMRO.0981.BPSchuttebergsweg3-VO01_septoebijlage5.pdf
- [5] "zeveren, zevelen, zievelen, zibberen, siebelen, siemelen, zemelen, ziemelen, ziempelen, ww.: motregenen, stofregenen. Hetzelfde woord als zeveren ‘kwijlen’ (zie zever). Ook freq. bij zijpen." In: F. Debrabandere (2011), Limburgs etymologisch woordenboek: de herkomst van de woorden uit beide Limburgen, Zwolle. Die hier wiedergegeben Worte heißen auf Deutsch so viel wie: nieseln, nieseln, ohnmächtig werden, schlürfen, zischen, schlürfen, nieseln.
- [6] "zeveren lijmerig praten, zaniken (Zuid-Nederland). = hgd. seibern ‘kwijlen’ (kwijlen en lijmerig praten gaat soms samen). De wortel is ook aanwezig in zeef en serv. sípiti ‘motregenen’." In: A.A. Weijnen (2003), Etymologisch dialectwoordenboek, Den Haag. Die deutschen Entsprechungen sind in etwa: sabbern, undeutlich reden oder jammern.