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Kompression

Physik

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Definition


Als Kompression bezeichnet man das Zusammendrücken von materiegefüllten Räumen. Dabei wird das Volumen verringert und die Dichte des Materie erhöht. Oft geht mit der Kompession auch eine Erwärmung einher.

Beispiel Dieselmotor


Bei einem klassischen Ottomotor wird in einem Zylinder Luft sehr schnell verdichtet. Das Volumen wird auf ein Sechzehntel bis ein Vierundzwanzigstel des Anfangswertes verringert. Gleichzeitig erhitzt sich die Luft dadurch auf 700 bis 900 °C. Wird dann Dieseltreibstoff eingespritzt entzündet er sich an der heißen Luft sofort von alleine ohne Zündfunken.

Abgrenzung zur Kontraktion


Eine Kompression ist ein aktives Zusammendrücken eines Volumens durch Kräfte, die von außen auf das Volumen wirken. Wirken die Kräfte von innen, zieht sich also das Volumen oder der Körper von alleine zusammen, spricht man von einer 👉 Kontraktion

Einfacher Versuch


Füllt man eine Plastikflasche zu einem Viertel bis zur Hälfte mit heißem Wasser auf, so wird sie nach dem anschließenden Verschließen der Flasche sichtbar zusammengedrückt. Diese Kompression ist das Ergebnis einen Unterschiedes in den Luftdrücken im Inneren der Flasche (weniger Druck) zur Umgebung (höherer Druck). Siehe mehr dazu im Artikel zum Thermo-Kompressions-Versuch (externer Link)



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