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Basiwissen

K-Einfang
Im Orbitalmodell von Atomen ordnet man jedem Punkt im Raum eines Atoms eine Wahrscheinlichkeit zu, dort ein Elektron anzutreffen. Was im klassischen Atommodell feste Bahnen sind, ist dann im Wesentlichen ein Ort hoher Aufenthaltswahrscheinlichkeit. In diesem Orbitalmodell haben Elektronen eine von Null verschiedene Wahrscheinlichkeit, auch innerhalb des Atomkerns zu sein. Das wiederum ermöglicht es, dass ein Elektron, z. B. aus der K-Schale mit einem Proton aus dem Atomkern wechselwirkt und im Endeffekt verschmilzt.

Kurzfassung


  • Sonderfall für einen  [1]; die Ordnungszahl vermindert sich um eins. Als Formelsymbol des Vorgangs wird EC oder auch der griechische Buchstabe Epsilon ϵ geschrieben. Daher wird der Elektroneneinfang gelegentlich auch Epsilonzerfall genannt.">👉 Elektroneneinfang
  • Ein Elektron aus der K-Schale verschmilzt mit einem Proton aus dem 👉 Atomkern
  • Dier Kernladungszahl des Atoms nimmt um eins ab, es entsteht ein anderes  [1] [2] Reinstoff [3], deren Eigenschaften von der Größe und Gestalt von Körpern unabhängig sind [4]: die Elemente sind die Grundstoffe der chemischen Reaktionen. Die kleinste mögliche Menge eines Elements ist das Atom. Alle Atome eines Elements haben dieselbe Anzahl an Protonen im Atomkern (die Ordnungszahl). Daher haben sie den gleichen Aufbau der Elektronenhülle und verhalten sich folglich auch chemisch gleich. Siehe auch => Ordnungszahl">👉 👉 chemisches Element
  • Es entsteht  [1] ist eine unsichtbare elektromagnetische Strahlung. Sie besteht aus sehr energiereichen Röntgenquanten, auch Röntgenphotonen genannt. Hier werden Eigenschaften und Enstehung kurz behandelt.">👉 👉 Röntgenstrahlung

Warum gilt der K-Einfang als Betazerfall?


Das Wort Betazerfall beschrieb historisch ursprünglich nur Zerfälle, bei denen schnelle Elektronen aus dem Kern als Strahl das Atom verlassen (Betateilchen). Solche Betateilchen entstehen beim K-Einfang nicht. Ausgestrahlt werden ledliglich ein Elektron-Neutrino und Röntgenstrahlung. Aus Sicht des Atomkern ähneln Ausgangs- und Endzustand jedoch dem des Beta-plus-Zerfalls. Das begründet, dass man den K-Einfang, oder überhaupt jeden Elektroneneinfang, zu den Betazerfällen zählt. Lies mehr unter Betazerfälle (externer Link)


Fußnoten


- [1]">[1] "K-Einfang, ein Typ des Betazerfalls, bei dem ein Elektron der K-Schale vom Kern eingefangen wird (Elektroneneinfang)." In: Spektrum Lexikon der Physik. Dort der Artikel "k-Einfang". Spektrum Verlag. 1999. Online: https://www.spektrum.de/lexikon/physik/k-einfang/7864



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Typischer Elektroneneinfang


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Im Orbitalmodell von Atomen ordnet man jedem Punkt im Raum eines Atoms eine Wahrscheinlichkeit zu, dort ein Elektron anzutreffen. Was im klassischen Atommodell feste Bahnen sind, ist dann im Wesentlichen ein Ort hoher Aufenthaltswahrscheinlichkeit. In diesem Orbitalmodell haben Elektronen eine von Null verschiedene Wahrscheinlichkeit, auch innerhalb des Atomkerns zu sein. Das wiederum ermöglicht es, dass ein Elektron, z. B. aus der K-Schale mit einem Proton aus dem Atomkern wechselwirkt und im Endeffekt verschmilzt.

Kurzfassung



Warum gilt der K-Einfang als Betazerfall?


Das Wort Betazerfall beschrieb historisch ursprünglich nur Zerfälle, bei denen schnelle Elektronen aus dem Kern als Strahl das Atom verlassen (Betateilchen). Solche Betateilchen entstehen beim K-Einfang nicht. Ausgestrahlt werden ledliglich ein Elektron-Neutrino und Röntgenstrahlung. Aus Sicht des Atomkern ähneln Ausgangs- und Endzustand jedoch dem des Beta-plus-Zerfalls. Das begründet, dass man den K-Einfang, oder überhaupt jeden Elektroneneinfang, zu den Betazerfällen zählt. Lies mehr unter Betazerfälle (externer Link)

Fußnoten





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