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Haar

Lange Hornfäden bei Säugetieren und Menschen

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Basiswissen


Ein Haar ist ein langer, meist sehr stabiler, Hornfaden, der auf der Haut von Säugetieren wächst. Alle Säugetiere tragen auf ihrer Haut zumindest teilweise Haare, die Schleimhäute sind immer unbehaart. Menschenhaare wachsen in einem Monat um etwa einen Zentimeter oder etwas mehr.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Wie alle Säugetiere haben auch Katzen Haare. Neben dem weichen Fellhaar haben Katzen auch Tasthaare im Gesicht. © AdinaVoicu on Wikimedia Commons ☛


Haare bei Tieren


Alle Säugetiere haben in irgendeiner Form Haare. Bedecken sie den Körper in dichter Form, bilden sie ein Fell, Wolle oder Borsten. Sind die Haare sehr fest, bilden sie Stacheln (Igel). Viele Tiere besitzen auch Tasthaare, vor allem im Gesicht.

Wie misst man die Dicke von Haaren?


  • Das geht zum Beispiel mit einem Laserlicht und einer relativ einfachen Formel.

Haarröhrchen in der Physik


Als Haarröhrchen bezeichnet man in der Physik feine lang gestreckte Hohlräume. Die Innendurchmesser liegen meist unter einem halben Millimeter. In solchen Röhrchen kann Wasser zum Beispiel wie von alleine eine gewisse Strecke nach oben steigen, etwa in Pflanzen, Böden oder Gesteinen. Das lateinische Wort für Haar, Capillus, führt zum Fremdwort Kapillare für einen engen Hohlraum. Wenn es um physikalische Wirkung solcher Hohlräume geht, spricht man von einem 👉 Kapillareffekt

Fußnoten


  • H. Zahn: Das Haar aus der Sicht des Chemikers. In: Chemie in unserer Zeit. 23. Jahrg. 1989, Nr. 5, S. 141, ISSN 0009-2851



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