Fingerhut
Giftplanze
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- 2026
Basiswissen
Der Fingerhut kommt in Europa in drei Arten vor. Die Blüten sind entweder gelb oder rot. [1] Der Fingerhut gilt als sehr giftig. [2] In kleinen Dosen aber sind die Wirkmittel auch eine Arznei. [2]
Fußnoten
- [1] Brockhaus in Achtzehn Bänden. F. A. Brockhaus. Leipzig, Mannheim. 2002. ISBN für alle Achtzehn Bände gemeinsam: 3-7653-9320-7. Dort im Band 4, Seite 356.
- [2] In einem Lexikon aus dem Jahr 1835: "Fingerhut (Botanik), (digitalis purpurea), aus der Familie der Personaten, eine schöne Pflanze, die in Deutschlands Wäldern häufig vorkommt. Sie hat einen aufrechten, einfachen, gestreiften, 2–4 Fuß hohen Stengel, lanzettförmige, filzige Blätter und purpurrothe, glockenartige, einem Fingerhut ähnliche Blumen, welche eine lange, reiche, meist einseitige Endähre bilden. Sie blüht im Sommer und variirt in Gärten, wo sie als Zierpflanze gezogen wird, mit blaßrothen und ganz weißen Blumen. Derrothe Fingerhut gehört zu den stärksten Giftpflanzen Deutschlands; die Blätter werden im Juni bei trockner Witterung gesammelt und in den Apotheken gebraucht. Außer diesem gemeinen rothen Fingerhut gibt es noch mehrere einheimische und eine Menge ausländische Arten, die meistens alle als Zierpflanzen in unsern Gärten zu finden sind." In: Damen Conversations Lexikon, Band 4. [o.O.] 1835, S. 131-132. Online: http://www.zeno.org/nid/20001730479
- [3] Informationszentrale gegen Vergiftungen. Universitätsklinikum Bonn. Stand 3. Juli 2026. Online: https://gizbonn.de/giftzentrale-bonn/pflanzen/fingerhut-roter