Curie-Temperatur
Physik
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Definition
Erreichen ferromagnetische oder ferroelektrische Stoffe die Curie-Temperatur, verlieren sie ganz ihre ferromagnetischen und ferroelektrischen Eigenschfaten. Typische Curie-Temperaturen liegen bei mehreren hunderten Grad Celsius. Der Vorgang ist jedoch umkehrbar: kühlen die Stoffe unter die Curie-Temperatur ab, gewinnen sie diese Eigenschaften wieder zurück. Ein Permamentmagnet hingegen wird mit dem Erreichen der Curie-Temperatur dauerhaft zerstört. [2]
Beispiele
- 19,3 °C 👉 Gadolinium
- 360 °C 👉 Nickel
- 400 °C 👉 Mumetall
- 768 °C 👉 Eisen
- 1150 °C 👉 Cobalt
Fußnoten
- [1] Die Curie-Temperatur ist "die Temperatur, bei der die Ordnung der magnetischen Momente in Ferromagnetika aufgrund der thermischen Bewegung zusammenbricht". In: der Artikel "Curie-Temperatur". Spektrum Lexikon der Physik. Stand 12. März 2026. Online: https://www.spektrum.de/lexikon/physik/curie-temperatur/2656
- [2] Wenn ein Permanentmagnet über eine bestimmte Temperatur, den sogenannten Curie-Punkt, erhitzt wird, verliert er seinen Magnetismus. Am Curie-Punkt beginnen die winzigen Spins im Inneren des Magnetmaterials in zufällige Richtungen zu zeigen, anstatt sich auszurichten. Dadurch hört der Permanentmagnet auf, magnetisch zu sein." In: Great Magtech (Xiamen) Electric Co.,Ltd (China). Stand 12. März 2026. Online: https://de.gme-magnet.com/info/how-does-temperature-affect-magnets-93215941.html?