Konstanz der Lichtgeschwindigkeit


Phänomen


Bedeutung


Ob man sich auf eine Lichtquelle zubewegt oder von ihr weg: führt man eine Messung durch, mit welcher Geschwindigkeit das Licht relativ zu einem selbst auf einen zu kommt, wird man (im Vakuum) immer denselben Wert messen. Diesen Befund nennt man die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

Konsequenzen aus dem Befund


Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wurde im späten 19ten Jahrhundert mit dem Michelson-Morley-Versuch beobachtet. Klassische Vorstellung von Relativgeschwindigkeit konnten den Befund nicht erklären. Erst als Albert Einstein die newtonsche Vorstellung von einem absoluten Raum und einer absoluten Zeit hinterfragte, gelang ein theoretischer Durchbruch. Er führte zur Formulierung der => Relativitätstheorie

Was das Wort nicht bedeutet


Konstanz der Lichtgeschwindigkeit heißt nicht, dass Licht in allem Umständen immer gleich schnell: bewegt sich Licht durch Materie wird es langsamer. Hat es im Vakuum eine Geschwindigkeit von rund 300 Tausend Kilometern in jeder Sekunde, so bewegt es sich innerhalb eines Diamenten zum Beispiel mit "nur" 125 Kilometern in jeder Sekunde fort. Eine Werteliste steht unter => Lichtgeschwindigkeiten