Elektrizität


Einführung


Basiswissen


Blitze, Strom, abstehende Haare oder Elektromagnete: Elektrizität fasst die Phänomene zusammen, die durch ruhende oder auch bewegte elektrische Ladungen erzeugt werden können. Zentrale Begriffe sind die elektrische Ladung, der elektrische Strom sowie das elektrische Feld. Das ist hier kurz erklärt.

Die Grundidee: elektrische Ladungen


Als positive oder negative elektrische Ladung bezeichnet man die modellhaft angenommen Ursache der elektrischen Coulomb-Kraft: gleichartige Ladung stoßen sich gegenseitig immer ab, verschiedene Ladungen ziehen sich an. Ladung tritt immer nur in Verbindung mit Materie - also Masse - auf. Es gibt Teilchen, die eine Ladung tragen können: Protonen und Positronen zum Beispielen tragen eine positive Ladung. Elektronen hingegen tragen eine negative Ladung. Es gibt eine kleinste Menge an Ladung, die sogenannte Elementarladung. Man hat in der Natur noch nie eine kleinere Ladung beobachtet. Die Ladung ist eine sogenannte Erhaltungsgröße. Das heißt, Ladung kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Lies mehr unter => elektrische Ladung

Ladungen in Bewegung: Strom


Bewegen sich mehrere Ladungen gemeinsam in eine Richtung spricht man von einem elektrischen Strom. In der Technik werden fließende Elektronen oft durch Drahtleitungen geführt. Das ist die bekannteste Form des elektrischen Stromes. Strom kann aber auch aus geladenen Molekülen in Füssigkeiten oder Protonen in einen Ringbeschleuiger bestehen. Lies mehr dazu unter => elektrischer Strom

Die Abstraktion: elektrische Felder


Elektrische Ladungen haben immer eine Wirkung auf andere elektrische Ladung. Man kann für jeden Punkt im Raum um eine Ladung angeben, mit wie vielen Newton Kraft sie dort eine andere Ladung anziehen oder abstoßen würde. Das Modell, dass jedem Punkt im Raum eine solche Angabe zuweist nennt man => elektrisches Feld