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Anton Zeilinger


Quantenphysiker


Basisiwssen


1945 geboren zeigte Professor Zeilinger um das Jahr 2000 herum mit Versuchen in Wien, wie das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon experimentell umgesetzt werden kann. Das Experiment führt die Idee für sich existierender Materie an seine Grenzen. In einem populärwissenschaftlichen Buch legt er Kerngedanken seiner Forschungen allgemein verständlich dar.

Einsteins Spuk


In diesem Buch aus dem Jahr 2005 entwickelt Zeilinger Schritt für Schritt ein Verständnis dafür, was die Verschränkung von Quanten bedeutet. Man benötigt keine mathematischen oder physikalischen Vorkenntnisse, sollte aber viel Zeit zum eigenständigen Nach-Denken der Versuche mitbringen. Mehr unter => Einsteins Spuk

Zeilingers Quantenphilosophie


Anton Zeilinger ist innerhalb der Wissenschaftsgemeine ein hoch anerkannter Wissenschatlicher mit einer großen Anzahl von Ehrungen und Positionen im Wissenschaftsbetrieb. Das soll seine fachliche Kompetenz andeuten. Er glaubt zwar an einen Gott, der in die Welt eingreift, bringt aber weder diesen noch andere weltanschauliche Gedanken mit der Quantenphysik in Verbindung. Stattdessen formuliert er klar, dass zur Zeit ein gephilosophischer Rahmen fehlt, aus dem heraus die Quantenphysik verstanden werden kann. Er fordert ausrücklich einen Immanuel Kant der Quantenphysik. Lies mehr dazu unter => Zeilingers Kant-Forderung

Literatur


◦ [1] Anton Zeilinger: Einstein auf dem Prüfstand. In: Sternstunde Philosophie. Interview des Schweizer Rundfunks. 14.05.2006.
◦ [2] Anton Zeilinger: Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik. C. Bertelsmann Verlag, 2005. ISBN: 978-3570006917.